Vorbereitende Übungen für den Weg des Vaters – 4

Übungen über die 12 Tierkreiszeichen

 

Zwischen den 12 Tierkreiszeichen und den 4 niederen Elementen gibt es eine grundlegende Analogie. Dazu kann man sich bildhaft vorstellen, dass sich jedes der 4 Elemente über einen eigenen Willen ausdrückt, sich selbst fühlt und einen dem Element entsprechenden Intellekt besitzt. Um ein Beispiel zu nennen breitet sich ein Feuer expansiv aus. Diese Ausbreitung kann man als Willen des Feuers beschreiben. 

 

Widder – der Wille des Feuers

Der Wille des Feuers ist es, sich expansiv auszubreiten. Auch die Eigenschaft Hitze kann man als Willen des Feuers bezeichnen. Typische Eigenschaften des Widders aktiv, impulshaft, vorwärtsdrängend und triebhaft kann man gut mit dem Willen des Feuers in Verbindung bringen.

 

Stier – das Gefühl der Erde

Versucht man zu beschreiben, wie sich das Element Erde fühlt, dann findet man in den Eigenschaften des Stiers viele analoge Beispiele. Eigenschaften sind zum Beispiel bedächtig, erdig, hingebend oder beständig.

 

Zwilling – der Intellekt der Luft

In einer analogen Beschreibung, wie der Intellekt des Elementes Luft sein könnte, kommt man unweigerlich zu Eigenschaften wie neutral, beweglich, lebhaft oder wechselhaft.

 

Krebs – der Wille des Wassers

Der Wille des Wassers ist es, einer stärkeren Kraft zu folgen. Das Wasser, welches verdunstet, folgt der Kraft der Sonne und das Wasser, welches den Berg hinabfließt, folgt der Kraft der Anziehung. Die Eigenschaften gefühlsbetont und einfühlsam oder bestimmend und nachfolgend kann man mit diesem Willen gut in Verbindung bringen.

 

Löwe – das Gefühl des Feuers

Wenn man versucht, das Gefühl des Feuers zu beschreiben, dann ist es gut möglich, darin Eigenschaften wie lichtvoll oder beherrschend zu finden. Beherrschend deshalb, weil das Feuer aus einem Mittelpunkt heraus seinen Umraum beherrscht und lichtvoll, weil das Licht in den niederen Ebenen durch das Feuer entsteht. Ebenso sind Eigenschaften wie, warmherzig, selbstbewusst und machtbedürftig Eigenschaften des Gefühls des Feuers.

 

Jungfrau – der Intellekt der Erde

Eigenschaften wie systematisch, analytisch, einfach oder ordnungsliebend sind gut mit einem Intellekt der Erde in Verbindung zu bringen. Dieser Intellekt versucht, selbst den kleinsten Teil der Erde analytisch zu erfassen. Gleichzeitig ist dieser Intellekt realistisch.

 

Waage – der Wille der Luft

Die Luft folgt der Hitze des Feuers oder der Kälte des Wassers. Dieser Wille ist ausgleichend. Eigenschaften wie harmonisch, beeinflussbar, ausgleichend oder verbindend entsprechen diesem Willen der Luft.

 

Skorpion – das Gefühl des Wassers

Das Gefühl des Wassers geht durch die Eigenschaft der Zusammenziehung immer weiter nach innen und gelangt bis in die atomare Struktur des Wasserstoffs und des Sauerstoffs. Auf dieser innersten Ebene verbirgt sich das Feuer innerhalb des Wassers. Eigenschaften wie schweigsam oder reizbar und leidenschaftlich lassen sich deshalb gut mit dem Gefühl des Wassers verbinden.

 

Schütze – der Intellekt des Feuers

Der Intellekt des Feuers erklärt sich über das Licht, welches einen noch unbekannten Bereich erhellt. Dadurch wird es in der Ferne sichtbar und kann anvisiert werden. Es entstehen Eigenschaften wie zielgerichtet, unternehmungslustig, drängend und optimistisch.

 

Steinbock – der Wille der Erde

Der Wille der Erde ist es, die erdige Struktur aufrecht zu erhalten. Eigenschaften wie traditionell, ehrgeizig, sachlich oder ordentlich lassen sich gut mit dieser Verbindung zwischen dem Willen und der Erde vorstellen.

 

Wassermann – das Gefühl der Luft

Das Gefühl der Luft ist es, frei und ungebunden zu sein. Hierin findet man Eigenschaften des Wassermanns wie freiheitsliebend, zukunftsorientiert, unabhängig oder veränderlich.

 

Fische – der Intellekt des Wassers

Der Intellekt des Wassers ist es, intuitiv und inspirativ die Dinge zu erkennen. Eigenschaften wie einfühlsam, fantasievoll, medial oder sensibel kann man gut mit dieser Art des Intellekts verbinden.

 

In den Übungen über die Tierkreiszeichen muss man sich das Element imaginieren und dieses mit dem Willen, dem Gefühl oder dem Intellekt verbinden. Anschließend versucht man, die beschriebenen Eigenschaften damit in Einklang zu bringen. Zum Beispiel imaginiert man sich für die Übung über das Tierkreiszeichen Fische vor sich das Element Wasser. Nun denkt man sich, dass dieses Wasser einen Intellekt besitzt. Dadurch entsteht eine neue Substanz. Diese Substanz versucht man nun mit der Eigenschaft einfühlsam zu verbinden. Durch diese Übungen gelingt es sehr gut, die Eigenschaften der Tierkreiszeichen nicht nur intelligenzhaft zu wissen, sondern sie tiefer zu verstehen. Wer dies übt, schafft in sich gute Voraussetzungen, um die Schlüssel des Wachseins der 360 Archonten erschaffen zu können.