Die Umwandlung des 7. Chakras in das 7. der 7 Amen

Der Schlüssel des Wachseins des 7. Chakras besteht darin, Eigenschaften des Planeten Saturn als männliches Prinzip mit dem Tierkreiszeichen Waage als weibliches Prinzip zu vereinigen.

Der Saturn besitzt die Eigenschaft der Regulierung. Das Tierkreiszeichen Waage erklärt die Art der Regulierung. Grundsätzlich geht es darum, dass sich die Regulierung auf das Leben im physischen Körper innerhalb der Sphära bezieht. Diese Eigenschaft des irreführenden Geistes reguliert den Menschen im Sinne der sich entwickelnden Macht in Verbindung mit dem 6. Chakra. Man kann es auch so ausdrücken, dass das 7. Chakra innerhalb der Dunkelheit den Weg bahnt, damit der Mensch in Verbindung mit dem 6. Chakra zu immer mehr Macht gelangt. Zwischen dem 6. Chakra und dem 7. Chakra gibt es eine direkte Verbindung. Die Eigenschaft des 6. Chakras definiert die geistige Individualität des Menschen und das 7. Chakra die Regulierung dieser Individualität im Sinne der Einbindung des Menschen in die Dunkelheit.

Der Inhalt der Regulierung hängt oftmals mit der Kultur und dem Glauben des Menschen zusammen. Jede Religion, jede Wissenschaft und jedes System gründen sich auf die Gesetzmäßigkeiten der Sphära. Dies bedeutet, dass die Regulierung des irreführenden Geistes mit den jeweiligen Archonten und Göttern zusammenhängt. In einer Religion wird derjenige ein Vertreter der jeweiligen Gottheit auf Erden, in einer Wissenschaft die Verwirklichung der den Archonten innewohnenden Genialität und in einem wirtschaftlichen oder politischen System der verkörperte Vertreter der jeweiligen Macht.

Man darf jedoch nicht meinen, dass die Archonten und Götter den Menschen über das 7. Chakra regulieren. Er reguliert sich durch den irreführenden Geist selbst. Je geöffneter das 7. Chakra ist, desto mächtiger ist die Position dieses Menschen innerhalb der Dunkelheit. Was für viele Menschen im Bild eines geöffneten 7. Chakras das Ziel einer seelisch-geistigen Entwicklung ist, bedeutet in Wahrheit, dass sich der Mensch im Sinne der Dunkelheit reguliert hat und sich einordnet. Letztendlich bleiben die Menschen durch diese Eigenschaft des irreführenden Geistes an der Oberfläche der Seele und werden daran gehindert, sich in den Substanzen der Seele zu erkennen.

Für die Umwandlung des 7. Chakras in das 7. Amen braucht es das Wissen um die beschriebene Funktion des 7. Chakras. Man muss sich der Gefahr bewusst sein. Richtet man jedoch seinen Willen auf die göttliche Geburt, dann wird diese Einflussnahme verhindert. Dies gilt auch dann, wenn man den Versuchungen der Archonten und Götter nachkommen möchte. Wesentlich ist die Praxis der Meditation. Die Meditationen der Selbsterkenntnis dürfen nicht zu einer oberflächlichen Pflichterfüllung werden. Jede einzelne Meditation ist ein eigener und tiefer Prozess.

Das 7. Amen der Individualität eines Erben des Vaters ist das Licht des göttlichen Vaters, welches die Seele vollkommen durchdringt. Das 6. Amen ist die Individualität des Sohnes Gottes und das 7. Amen der göttliche Vater im Sohn Gottes. Die Eigenschaft des 7. Amens ist keine Regulierung. Es gleicht einer inneren Orientierung und Ausrichtung durch den göttlichen Vater.

Der Schlüssel des Wachseins des 7. Amens besteht darin, die Substanz des Schlüssels des Wachseins des 7. Chakras zweimal zu imaginieren. Einmal verbindet man es mit dem männlichen Prinzip und einmal mit dem weiblichen Prinzip. Die durch die Vereinigung entstehende Substanz agiert nun als männliches Prinzip, welches man mit dem Tierkreiszeichen Waage als weibliches Prinzip vereinigt.

Wer diesen Schlüssel des Wachseins des 7. Amen denken und fühlen kann, ist mit dem Licht des göttlichen Vaters in sich selbst verbunden.