Die Umwandlung des 5. Chakras in das 5. der 7 Amen

Der Schlüssel des Wachseins für das 5. Chakra setzt sich aus Eigenschaften des Planeten Mars als männliches Prinzip und Eigenschaften des Tierkreiszeichens Löwe als weibliches Prinzip zusammen. Vereinigt man beide Prinzipien, dann entsteht eine Substanz, über welche man sich in Verbindung mit dem Wachsein vom Einfluss des irreführenden Geistes über seine Eigenschaften des 5. Chakras befreien kann.

Das 5. Chakra bewirkt, dass sich der Mensch immer weiter mit dem Mentalkörper identifiziert. Nachdem der Mentalkörper der irreführende Geist ist, geht damit eine schrittweise Identifizierung mit den Eigenschaften der Chakren einher. Die Themen der Chakren werden zu Zentren nicht nur des Lebens, sondern ebenso der seelisch-geistigen Entwicklung.

Die Schwierigkeit der Menschen in Verbindung mit diesem Chakra ist die Verwechslung des irreführenden Geistes mit dem Geist an und für sich. Der Mentalkörper des Menschen ist nicht Ausdruck des göttlichen Geistes. Er führt den Menschen, wie der Name es schon ausdrückt, in die Irre.

Für die Umwandlung des 5 Chakras in das 5. Amen braucht es die innere Veränderung der Ausrichtung. Es geht nicht um die Entwicklung des Mentalkörpers, sondern um die Entwicklung der Seele. Der mentale Körper mit seinen Eigenschaften, die über die Chakren definiert werden, gehört den niederen Ebenen an. Er kann nicht in die höheren Ebenen, in den Himmel gelangen. Würde man in Verbindung mit den Chakren eine Öffnung anstreben, dann würde sich derjenige im Sinne der niederen Ebenen entwickeln. Der Weg in den Himmel wäre ihm jedoch versperrt. Dazu braucht es die Umwandlung der 7 Chakren in die 7 Amen.

Der Geist, mit welchem sich die Seele im Himmel identifiziert, gehört dem Himmel an. Er besitzt völlig andere Eigenschaften wie der mentale Körper der niederen Ebenen. Diese Eigenschaften sind die 7 Amen. Eine Vereinigung mit diesem Geist erreicht man über die Veränderung der Seele und nicht über die Entwicklung des Mentalkörpers.

Eine große Schwierigkeit in der Unterscheidung ist, dass ein Mensch, der seinen Mentalkörper durch Übungen schult und entwickelt, in die Lage kommt, seelische und geistige Eigenschaften in einer gewissen Weise zu beherrschen. Demjenigen gelingt es mit der Zeit, positive Eigenschaften wie Mitgefühl, Aktivität, Ausdauer oder Fleiß in sich zu steigern. Das führt gleichzeitig zu einer immer positiveren Lebensführung. Das Problem ist jedoch, dass alle diese seelischen Eigenschaften bildhaft ausgedrückt die Oberfläche der Seele bilden. Durch die wachsende Identifizierung mit dem Mentalkörper und der gleichzeitigen Beherrschung der seelischen Eigenschaften geht dieser Mensch scheinbar in die gleiche Richtung, wie ein anderer Mensch auf dem Weg des Vaters.

Mit der Zeit gewöhnen sich die Menschen an diesen inneren Zustand. Diese Gewöhnung ist äußerst gefährlich, da man sich immer weiter damit identifiziert. Es ist dies eine Gewöhnung an die Dunkelheit. Damit hat derjenige den Weg, welchen zu gehen die innerste Aufgabe eines jeden Menschen ist, verlassen.

Die Schulung des irreführenden Geistes ist gleichzeitig die wachsende Identifizierung mit der Individualität innerhalb der grobstofflichen Ebene. Dadurch entsteht eine immer größere Bindung an die 1. Ebene mit dem gleichzeitigen sich steigernden Wunsch nach Unsterblichkeit. Stirbt der physische Körper, dann trennt sich der mentale Körper von der Seele und sämtliche Eigenschaften, die im Mentalkörper gespeichert wurden, lösen sich auf. Es bleibt die Bindung der Seele zu den Archonten und die Entwicklung innerhalb der Aeonen der Archonten.

Die geistigen Fähigkeiten eines Menschen auf dem Weg des Vaters entsprechen immer der seelischen Entwicklung. Im Gegensatz dazu kann derjenige, der den mentalen Körper schult, geistige Fähigkeiten erlangen, ohne die dafür notwendige seelische Entwicklungsstufe zu besitzen.

Es existiert in der Seele ein göttliches Licht. Dieses Licht wird im Menschen Realität, wenn man seinen Willen auf die göttliche Geburt richtet. Es ist dies das höchste Licht, welches ein Mensch in sich tragen kann. Es bedarf der bewussten Entscheidung, den Weg des Vaters zu gehen.

In gleicher Weise wie bei der Bildung der Schlüssel des Wachseins der anderen Amen imaginiert man für das 5. Amen die Substanz des Schlüssels des Wachseins des 5. Chakras einmal als männliches und einmal als weibliches Prinzip. Die sich durch die Vereinigung ergebende neue Substanz verbindet man mit dem männlichen Prinzip und vereinigt sie mit dem Tierkreiszeichen Löwe als weibliches Prinzip.

Das 5. Amen als Funktion der Individualität eines Erben des Vaters zeigt sich als sich entwickelnde Identifizierung mit dem Erbe des göttlichen Vaters. Es bewirkt eine wachsende Verbindung des höheren Geistes mit dem göttlichen Licht in der Seele.