Die Umwandlung des 2. Chakras in das 2. der 7 Amen

Der Schlüssel des Wachseins des 2. Chakras wird über die Eigenschaften des Planeten Merkurs und über das Tierkreiszeichen Stier gebildet. Die Kraft des Merkurs kann man sich als Kraft des Verstandes, der Analyse und der Intelligenz vorstellen. Diese Eigenschaften verbindet man mit dem männlichen Prinzip, was bedeutet, dass man sich vorstellt, dass über den Merkur der Wille und das Bewusstsein agiert. Als weibliches Prinzip fungiert das Tierkreiszeichen Stier. Hierbei stellt man sich Eigenschaften der Liebe und der Hingabe verbunden mit einer grundsätzlich erdigen Fülle vor. Das weibliche Prinzip kann man sich als Raum denken, welcher mit den beiden Eigenschaften Gefühl und Intellekt verbunden wird. Vereinigen sich das männliche und das weibliche Prinzip, dann entsteht eine Substanz, über welche die Funktionen des 2. Chakras des irreführenden Geistes definiert werden.

Die Eigenschaft des 2. Chakras bezieht sich auf die Sexualität. Diese Eigenschaft des irreführenden Geistes drängt den Menschen in eine Form der Beschäftigung mit der Sexualität, welche der Dunkelheit entspricht. Dieses Drängen bezieht sich auf den Körper und die gedankliche und emotionale Beschäftigung mit diesem Thema.

Die triebhafte Bewegung des 1. Chakras definiert innerhalb der niederen Ebenen diese Substanzen, durch welche sich der Mensch durch das 2. Chakra sexuell verbunden fühlt. Durch den irreführenden Geist ist die Empfindung des sexuellen Verlangens die Konsequenz des triebhaften Willens. Der irreführende Geist verwendet durch das 2. Chakra das sexuelle Verlangen des Menschen und bringt es in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Gleichzeitig werden die Menschen gedrängt, sich damit zu beschäftigen. Dies betrifft vor allem die Gedanken und Empfindungen. Ebenso bewirkt das 2. Chakra, dass das sexuelle Verlangen immer mehr in den Mittelpunkt des Lebens tritt. Das kann dazu führen, dass Menschen ihr gesamtes Leben um dieses Verlangen aufbauen.

Diese Eigenschaft des irreführenden Geistes drängt den Menschen durch die Sexualität in die Dunkelheit. Das liegt daran, weil die Überlegungen und Entscheidungen in Bezug auf die Sexualität oberflächlich sind.

Die Aufgabe auf dem Weg des Vaters besteht darin, das 2. Chakra in das 2. Amen umzuwandeln. Dies gelingt schrittweise, wenn man den Schlüssel des Wachseins des 2. Amens meditiert. Die Schlüssel der 7 Amen sind in ihrer Zusammensetzung sehr komplex. Es ist hilfreich, dies am Beginn sehr einfach zu imaginieren. Es genügt schon der gedankliche Aufbau, um den Schlüssel des Wachseins wahrnehmen zu können.

Der Schlüssel des Wachseins für das 2. Amen besteht darin, die Substanz des Schlüssels des Wachseins des 2. Chakras einmal als männliches Prinzip und einmal als weibliches Prinzip zu imaginieren und beide miteinander zu vereinigen. Die neu entstandene Substanz verbindet man mit dem männlichen Prinzip und vereinigt sie mit dem Tierkreiszeichen Stier als weibliches Prinzip.

Auch das 2. Amen steht mit der Sexualität im Zusammenhang. In einer analogen Weise, wie auch das 1. Amen frei ist, gilt dies auch für das 2. Amen. Die Sexualität, die von den Erben des Vaters im Himmel gelebt wird, bindet nicht. Sie ist ein Teil des Lebens und wird individuell gelebt. Die Freiheit der Sexualität in Verbindung mit dem 2. Amen besteht unter anderem darin, dass es kein Drängen gibt, sich physisch, gedanklich und emotional mit der Sexualität auseinandersetzen zu müssen. Die Entscheidung obliegt dem Erben des Vaters. Das 2. Amen definiert die Freiheit, mit der Sexualkraft so umgehen zu können, wie der Erbe des Vaters dies möchte.