Die Umwandlung des 1. Chakras in das 1. der 7 Amen

Eine zentrale Aufgabe auf dem Weg des Vaters ist die Umwandlung der 7 Chakren. Innerhalb der niederen Ebenen bestehen die Substanzen der Chakren aus Substanzen der niederen Ebenen. Anstelle dieser 7 Substanzen braucht es 7 Substanzen des Himmels. Diese Substanzen nennt man die 7 Amen. Die 7 Chakren bilden innerhalb der niederen Ebenen die Individualität des irreführenden Geistes. Im Himmel definieren die Substanzen der 7 Amen die Individualität dieses Geistes, der mit der Seele vereint ist.

 

Der Schlüssel des Wachseins des 1. Chakras des irreführenden Geistes bildet sich über die Eigenschaften des Mondes und über das Tierkreiszeichen Widder, wobei der Mond das männliche Prinzip und der Widder das weibliche Prinzip bildet.

Diese 1. Eigenschaft des irreführenden Geistes beeinflusst den Menschen dahingehend, dass sich der Wille mit dem Trieb verbindet (Widder) und diesem magnetisch (Mond) folgt. Dieser Trieb beschränkt sich nicht nur auf die Erfüllung der lebensnotwendigen Grundbedürfnisse, sondern stellt diese in das Zentrum des Lebens. Dazu gehört der Sexualtrieb ebenso wie der Trieb der ungehemmten Nahrungsaufnahme oder die triebhafte Erfüllung einer Sucht. Die uneingeschränkte Identifizierung mit den Sinnen ist gleichzeitig die Einordnung in die grobstoffliche Ebene.

Das Problem ist, dass die Menschen diese Eigenschaft des irreführenden Geistes mit ihrem eigenen Willen verwechseln. In Wahrheit wirkt der irreführende Geist magnetisch auf die Gegebenheiten der Dunkelheit und beeinflusst den Menschen dahingehend, dass er diese triebhaft anstrebt. Um diese Eigenschaft zu erkennen, braucht es den Schlüssel des Wachseins. Wer diese Substanz wahrnimmt und fühlt, muss sich im Zustand des Wachseins davon befreien. Ganz besonders bei den Chakren ist es wesentlich, sich nicht damit zu identifizieren, sondern sie mit einem gewissen Abstand zu erkennen.

Würde man mit großer innerer Strenge versuchen, diese Funktion des irreführenden Geistes über den Willen verbunden mit einer inneren Askese zu beherrschen, käme es zu einem inneren Zusammenbruch. Es ist nicht möglich, diese Eigenschaft zu unterdrücken. Deshalb ist es notwendig, sich mit einer gewissen Nachsichtigkeit Schranken aufzuerlegen. Innerhalb dieser Schranken bewegt man sich und beherrscht sich, wenn man dahingehend versucht wird, die Schranken nicht zu übertreten.

Die Eigenschaft des 1. Chakras ist keine Eigenschaft der menschlichen Seele. Sie gehört dem Mentalkörper an. Wer in den Himmel kommt, löst sich zuvor vom Mentalkörper. Wer in diesem Wissen den inneren Trieben begegnet, kann sich besser davon lösen.

Indem man sich im Wachsein über die Substanz des 1. Chakras hebt, beginnt die Umwandlung. Dadurch löst man sich schrittweise von dieser 1. Eigenschaft des Mentalkörpers oder irreführenden Geistes.

Der 2. Schritt der Umwandlung besteht darin, den Schlüssel des Wachseins des 1. der 7 Amen zu imaginieren. Dieser Schlüssel besteht darin, den Schlüssel des Wachseins des 1. Chakras als männliches Prinzip mit der gleichen Substanz als weibliches Prinzip zu vereinigen. Daraufhin verbindet man die neu entstandene Substanz mit dem männlichen Prinzip und vereinigt sie mit dem Tierkreiszeichen Widder als weibliches Prinzip.

Das 1. Amen ist frei. Im Gegensatz zu den niederen Ebenen gibt es im Himmel keinen äußeren Magnetismus, der den Menschen triebhaft anzieht. Die individuelle Willensentscheidung hat das eigene Innere der Seele und des mit der Seele verbundenen Geistes als Grundlage. Das bedeutet, dass es diese Art der Verführung, wie es in den niederen Ebenen durch den irreführenden Geist geschieht, nicht gibt. Das 1. Amen ist ebenso verbunden mit einer grundsätzlichen Freude. Erst im Himmel gibt es das, was man gemeinhin als die Freiheit des Willens bezeichnet. Dort existieren keine äußeren Mächte und Kräfte, welche den Erben des Vaters beeinflussen wollen. Jeder Willensentschluss hat als Grundlage die eigene innere Stufe der Entwicklung.

Für die Umwandlung ist es notwendig, immer wieder den Schlüssel des Wachseins des 1. Amens zu meditieren. Wer die Substanz fühlt, muss sich in den Zustand des Wachseins begeben und sich seiner selbst bewusst sein. Wachsein ist eine Eigenschaft der höheren Luft und das Bewusstsein des „Ich bin Ich“ eine Eigenschaft der höheren Erde. Dadurch erschafft man in sich während der Inkarnation in der grobstofflichen Ebene das 1. Amen.

Es ist nicht möglich, das 1. Amen über die Entwicklung des 1. Chakras zu bilden. Man muss selbst mit der Substanz des Schlüssels des Wachseins des 1. Amens meditieren. Niemand kann einem das 1.  Chakra umwandeln. Ein sogenanntes offenes 1. Chakra ist nicht identisch mit dem 1. Amen. Es besteht aus der gleichen Substanz wie das 1. Chakra, wobei der Magnetismus der Triebhaftigkeit auf den gesamten Raum der niederen Ebenen Bezug nimmt. Derjenige hat seinen irreführenden Geist im Sinne der niederen Ebenen ausgeweitet.