Die Suche nach der göttlichen Mutter

Ein Mensch, in welchem das Licht des Jao, des kleinen, des Guten, leuchtet, wird in keiner Religion und in keiner esoterischen Lehre eine Heimat finden können. In gewisser Weise gleicht dieser Mensch einem rastlos Suchenden. Auch wenn derjenige für einige Zeit die Lehre studiert hat und diesem Weg gefolgt ist, so wird er sich doch nach einiger Zeit davon lösen. Das hat einfach damit zu tun, weil in den Religionen und Lehren das Wissen um die höheren Ebenen nicht vorkommt. Findet man trotzdem Hinweise und Wegweisungen in Richtung der höheren Ebenen, dann wissen es die Priester und Lehrer nicht zu deuten. Viele religiöse und spirituelle Menschen haben mit dem Licht des Jao, des kleinen, des Guten, große Schwierigkeiten. Das hängt damit zusammen, weil sich niemand mit diesem Licht missionieren lässt und unbeirrbar seinen Weg geht. Wer dieses Licht in sich trägt, verkörpert eine Stufe der Entwicklung eines Menschen, welche höher steht, wie alle Formen der Priesterschaft und der Meisterschaft in der grobstofflichen Ebene, der Astralebene, der Mentalebene und der kosmischen Bewusstseinsebene.

Das Licht des Jao, des kleinen, des Guten, führt den Menschen unbeirrbar zu einer Kraft in der kosmischen Bewusstseinsebene. Diese Kraft entsteht dann, wenn ein Mensch gleichzeitig seinen Willen, sein Gefühl, seinen Intellekt und sein Bewusstsein in sich aktiviert. Praktiziert dies ein Mensch, dann erschafft er in der Seele einen Teil einer Substanz, die der göttlichen Mutter entspricht. Für die göttliche Geburt ist es notwendig, diese Substanz in der Seele aufzubauen.

Dieser Mensch beginnt nun, dem Göttlichen im eigenen Inneren zu folgen und nicht mehr einem Gott einer Religion oder esoterischen Lehre der niederen Ebenen. Er hat die Wahl getroffen, den Weg in Richtung der höheren Ebenen zu gehen und nicht im Kreislauf der niederen Ebenen zu verbleiben.

Auf dieser Stufe des Weges ist es wichtig, innerlich die Klarheit zu bewahren. Man gehört keiner Religion oder esoterischen Lehre mehr an. Man sucht den göttlichen Vater in sich selbst.