Die Stütze des Himmels

Viele Menschen sind der festen Überzeugung, dass die grobstoffliche Ebene, die Astralebene und die Mentalebene die Heimat der Menschen sind. Diese Beurteilung hat Konsequenzen für das Leben und für das Leben nach dem Tod des physischen Körpers. Durch diese Überzeugung ordnen sie sich hierarchisch den Archonten unter. Was allgemein als die Gesetze des Karmas angesehen werden, sind in Wahrheit Aktionen und Reaktionen der Archonten und Götter. Durch diese Unterordnung geben die Menschen ihnen ihr Einverständnis, von Ihnen geführt und beeinflusst zu werden. Die Annahme, dass Ursache und Wirkung als Karma einer höheren göttlichen Ordnung entsprechen, werden als Wirkung einer Ursache angenommen, die man selbst gelegt hat. Diese Betrachtung ist grundfalsch und der Mensch entzieht sich dadurch einer Hilfe, die er ansonsten bekommen würde. Wer die niederen Ebenen als Heimat der Menschen definiert und die Geschehnisse darin als gesetzmäßige Wirkung unterschiedlicher Ursachen betrachtet, begrenzt den Menschen auf die niederen Ebenen.

Nach dem Tod des physischen Körpers muss sich der Mensch mit diesen Archonten auseinandersetzen, die ihn während des Lebens beeinflusst haben und denen er gedient hat. Diese Auseinandersetzung gleicht einer Strafe. Dies gilt für alle Archonten in den unterschiedlichen Orten und Ebenen der Dunkelheit und der niederen Ebenen. Wer nun das Leben des Menschen innerhalb der niederen Ebenen deckelt, kann mit seinen Erkenntnissen nur bis zur kosmischen Bewusstseinsebene gelangen. In der grobstofflichen Ebene wird diese Grenze über den Raum des Universums und des gesamten Kosmos definiert. Hier findet der Mensch als Untergebener der Archonten und Götter innerhalb des Universums seinen Platz und wird von Ihnen gerichtet.

In Wahrheit durchläuft die Seele des Menschen 2 weitere Stationen. Oberhalb der kosmischen Bewusstseinsebene gelangt die Seele in die Ebene derer der Linken. Das ist die Ebene der Hüter der Dunkelheit. Im Verhältnis zur gesamten Dunkelheit innerhalb der niederen Ebenen bilden die Hüter der Dunkelheit das männliche Prinzip und alle Kräfte der Dunkelheit in den niederen Ebenen das weibliche Prinzip. Diese Hüter der Dunkelheit stehen hierarchisch über dem kosmischen Bewusstsein und dementsprechend ist es für einen Menschen, der dies in sich verwirklicht hat, nicht möglich, das Wirken der Hüter der Dunkelheit zu erkennen. Sie sind es, die den Menschen aktiv dazu bewegen, innerhalb der niederen Ebenen Macht auszuüben. Diese individualisierte Macht innerhalb der niederen Ebenen ist die Ursache der gesamten Dunkelheit. Die Konfrontation mit den Hütern der Dunkelheit kann jemand dann bestehen, wenn er auf Machtäußerungen in den niederen Ebenen verzichtet hat und den Menschen gedient hat oder er die göttliche Geburt in sich verwirklicht hat. Die nächste Station des Verstorbenen befindet sich in der Ebene derer der Mitte. Er gelangt vor eine weibliche Kraft mit dem Namen Lichtjungfrau. Dieses Licht steht mit dem Licht des Himmels in Verbindung und die göttliche Mutter besteht aus Aspekten des Lichts der Lichtjungfrau. Für den Verstorbenen bedeutet dies, dass die Instanz der Lichtjungfrau entscheidet, ob derjenige in die höheren Ebenen kommt oder sich in einer der niederen Ebenen wieder verkörpern muss. Je nachdem, wie ein Mensch gelebt hat, bekommt er einen Körper, der ihm entweder auf dem Weg des Vaters hilft oder eine höhere Erkenntnis verhindert. Diese Vorgabe ist in Bezug auf den physischen Körper die höchste Instanz der Gerichtsbarkeit.

Das bedeutet jedoch nicht, dass die Geschehnisse, die einem Menschen innerhalb der niederen Ebenen widerfahren, gerecht im Sinne einer höheren Rechtsprechung sind. Die Archonten und Götter unterliegen in ihren Beeinflussungen nur bestimmten Beschränkungen. Aus sich selbst heraus ist ein Mensch nicht in der Lage, die Einflussnahmen der Archonten und Götter zu beenden.

Wer sich auf der Erde als ein Mensch versteht, der sein Leben im Sinne des Weges des Vaters der Entwicklung auf dem Weg widmet und um die karmischen Gesetze jenseits der kosmischen Bewusstseinsebene weiß, trägt in sich einen Halt und eine Stütze von der Lichtjungfrau. Durch diese Stütze ist es den Archonten und Göttern nicht mehr in dieser Weise möglich, schicksalhaft in das Leben der Menschen einzugreifen. Wer sein Leben innerhalb der niederen Ebenen begrenzt, und nicht an den Weg des Vaters glaubt, entzieht sich dieser Hilfe und ordnet sich unter.

Im Leben des Menschen ist der Zeitpunkt der Geburt und der Zeitpunkt des Todes durch die Archonten bestimmt. Die Zeit dazwischen hängt davon ab, ob man um die höheren Ebenen weiß und selbst den Weg des Vaters geht. Jeder Mensch muss sich selbst entscheiden, man kann nicht beides haben. Ein Leben begrenzt auf die grobstoffliche Welt oder die niederen Ebenen ist ein Leben im Sinne der Archonten und Götter in der Dunkelheit. Man ist ihrer Einflussnahme ausgeliefert. Man bekommt die Stütze des Himmels nur dann, wenn man das Leben in der grobstofflichen Ebene als Zeit des Lernens auf dem Weg des Vaters begreift und so gut es möglich ist, lebt.