Die Sphära

Die Sphära ist die grobstoffliche Ebene, das physische Universum. Ein anderer Name der Sphära lautet 1. Ebene. Die unterschiedlichen Bezeichnungen beschreiben jeweils einen anderen Zugang. Der Begriff Sphära beschreibt das Universum als geschlossenen Raum. Spricht man von der 1. Ebene, dann nimmt dies auf die 2. Ebene, die Astralebene Bezug, welche die Ursache der 1. Ebene ist. Der Name grobstoffliche Ebene bezieht sich auf die physische Materie. Gleichzeitig ist diese Bezeichnung irreführend. Innerhalb der Sphära gibt es unzählige geistige Kräfte und Mächte, welche die gesetzmäßige Struktur der Sphära bilden.

Die Sphära ist ein Ort der Dunkelheit. Inkarniert ein Mensch im physischen Körper, dann begibt er sich an einen Ort, der ihn das göttliche Licht in der Seele vergessen lässt. Bevor jemand geboren wird, erhält er von einem Paralemptor des Adamas den Becher der Vergessenheit. Diese Prägung bewirkt, dass die Archonten über den Menschen herrschen und das Licht der Menschen als Nahrung verwenden können. Es existiert ein 2. Becher, der Becher der Nüchternheit. Diesen erhalten jedoch nur diese Menschen, welche in ihrem letzten Leben den Menschen selbstlos und bescheiden gedient haben.

Auf dem Weg des Vaters ist es wichtig, die Beeinflussung und Prägung von 2 Gruppen geistiger Kräfte der Sphära zu erkennen. Es sind dies die 20 Archonten der Sphära und die 360 Archonten der Sphära.

Die 20 Archonten definieren das Bewusstsein eines jeden Lebewesens im gesamten Universum. Dies betrifft nicht nur die Menschen auf der Erde, sondern ebenso alle möglichen Individuen im gesamten Universum. Die 360 Archonten der Sphära bilden die Grundlage der sogenannten kosmischen Ordnung der Menschen auf der Erde. Die Planetensphären bilden die kosmische Ordnung und sind ebenso Teil der Sphära.

Innerhalb der Sphära zu leben bedeutet, zu jeder Zeit mit den Kräften und Mächten der Dunkelheit in Verbindung zu stehen. Wer sich mit Ihnen in Verbindung setzt, sei es darüber, dass man versucht, eine höhere Form der Genialität zu erlangen oder sie zu beherrschen, bindet sich an sie. Die höchste den Menschen mögliche Genialität in den unterschiedlichsten Disziplinen werden allesamt über die Archonten definiert und gefördert.

Wer den Weg des Vaters geht und keine Kompromisse mit der Dunkelheit eingehen möchte, versteht das Leben im physischen Körper als Zeit der Vorbereitung für die göttliche Geburt. Richtet man seinen Willen auf dieses Geschehen, dann erwacht schrittweise ein Licht im Menschen, welches dem Himmel entspricht. Es geht nicht darum, sich im physischen Leben zu verwirklichen. Den Sinn des Lebens findet man auf dem Weg des Vaters, auf welchem das große Ziel die göttliche Geburt in der Seele des Menschen ist.

Die Sphära und damit auch die physische Erde kann man nicht in einen Ort des Friedens verwandeln. Diesen Frieden, welchen so viele Menschen ersehnen, findet man nur im Himmel. Man kann die Gesetzmäßigkeiten der Sphära nicht verändern. Sie bleibt ein Ort der Dualität und wer in der Sphära lebt, befindet sich gleichzeitig in der Nähe des Zentrums der Dunkelheit.

Die Sphära ist auch nicht die Heimat der Menschen. Man lebt nur einige Jahre im physischen Körper. Es ist besser, sich als Wanderer zu betrachten, der seine Zeit in der 1. Ebene so gut es für die Verwirklichung der göttlichen Geburt möglich ist, verbringt.

Wäre der Mensch allein, dann wäre es ihm unmöglich, den Weg in das göttliche Licht der eigenen Seele zu finden. In jedem Menschen gibt es das Licht der Möglichkeit der göttlichen Geburt. Dieses Licht ist der innere Antrieb, in sich selbst die göttliche Geburt zu verwirklichen.

Oftmals versuchen Menschen, innerhalb der Sphära die Gesetzmäßigkeiten der göttlichen Geburt zu erfahren und zu definieren. Die göttliche Geburt bedeutet nicht, sich einen Körper aus einer Lichtsubstanz der Sphära zu erschaffen. Es ist besser, ein durchschnittliches und normales Leben zu führen und im Vertrauen auf die göttliche Geburt die Meditationen auf dem Weg des Vaters zu praktizieren.

Man kann von den Archonten der Sphära, von welchen man ohne Unterlass beeinflusst wird, keine Besserung erwarten. Es ist notwendig sich zurückzuziehen. Dies gelingt über Eigenschaften wie zum Beispiel der Bescheidenheit. Vor allem jedoch ist es notwendig zu erkennen, welche Eigenschaften man durch die Archonten der Sphära in sich selbst besitzt.

Das Leben im physischen Körper innerhalb der Sphära kann man in einer natürlichen Weise leben. Man vertraut auf den göttlichen Vater. Durch die Selbsterkenntnis erlangt man gleichzeitig die Erkenntnis der Sphära. Erst durch diese Selbsterkenntnis wird es möglich, sich schrittweise vom Einfluss der Mächte und Kräfte der Sphära zu lösen und sich davon zu befreien.

Der einzige Weg, in den Himmel zu kommen, ist die göttliche Geburt. Das Geschlecht, die Religion oder die Kultur spielt hierbei keine Rolle. Der Weg des Vaters ist keine Lehre. Es ist die Erfüllung des göttlichen Lichts, welches jeder einzelne Mensch in sich trägt.

Ob man die göttliche Geburt in sich verwirklichen möchte, bleibt die Wahl eines jeden Menschen.