Die Seele

Die Heimat der Seele ist die kosmische Bewusstseinsebene. Der Urvater der Seele ist der unsichtbare Gott. 24 Emanationen des unsichtbaren Gottes bilden die Urgesetze der Seele. Man nennt diese Emanationen die 24 Unsichtbaren.

Die Besonderheit der 24. Unsichtbaren, also dem 24. Gesetz der Seele, zeigt sich in der Fähigkeit, die Grenze des höheren Lichts wahrzunehmen. Das bedeutet, dass in jeder Seele die Erinnerung an das Licht der höheren Ebenen vorhanden ist. Eine weitere Gesetzmäßigkeit der Seele ist ihr innewohnendes Bestreben, dieses Licht individualisiert in sich zu verwirklichen. Auch das entspricht der 24. Unsichtbaren. Ebenso erklärt sich dieses Gesetz der Seele über einen Magnetismus.

Dieser Magnetismus der 24. Unsichtbaren ist die Ursache, warum die Seele, drückt man es bildhaft aus, von der kosmischen Bewusstseinsebene in die grobstoffliche Ebene hinunterfällt. Das Streben der Seele nach Licht verbunden mit dem Nichtwissen über den Weg des Vaters führt dazu, dass die Menschen in den niederen Ebenen meinen, sich mit einem Licht zu verbinden, welches jedoch kein Licht ist.

Das führt dazu, dass die Seele des Menschen aus den Substanzen der Archonten besteht. Sie vermitteln den Menschen das falsche Licht der niederen Ebenen.

Die Aufgabe und der Drang des Menschen ist es, diese Substanzen in sich zu erkennen und sich davon zu lösen. Die Seele möchte nach Hause kommen, in die kosmische Bewusstseinsebene. Dort erst findet sie diesen Frieden und diese Ruhe, die jeder Mensch tief in sich sucht.

Vor allem jedoch existieren in der kosmischen Bewusstseinsebene 24 Mysterien, in welchen man die Tore in das Licht der höheren Ebenen findet.

Die Seele hat die Aufgabe sich zu verändern. Die Seele, die in den höheren Ebenen lebt, ist nicht die Seele, die in der kosmischen Bewusstseinsebene ihre Heimat gefunden hat. Die Substanzen der Seele des Menschen müssen weniger werden und die Substanzen des höheren Lichts müssen wachsen.