Die Nüchternheit

Seit der Sintflut suchen die Menschen vergeblich nach dem göttlichen Vater. Nur wenige haben die Nüchternheit besessen, durch die grobstoffliche Ebene, die Astralebene, die Mentalebene und die kosmische Bewusstseinsebene hindurch zum Licht der höheren Ebenen zu gelangen. Die Voraussetzung war ein Leben der Hingabe und Liebe im Dienen der Menschen. Nur dadurch war es ihnen möglich, vor der Geburt im nächsten Körper den Becher der Nüchternheit zu bekommen. Sabaoth, der kleine, der Gute, reichte diesen Menschen den Becher gefüllt mit Weisheit, Gedanken und Nüchternheit. Die Nüchternheit bewahrte sie davor, selbst dann, wenn sie das Wissen um die höheren Ebenen nicht besaßen, sich innerhalb der niederen Ebenen zu binden.

Da die Menschen die Nüchternheit nicht besitzen, meinen Sie, in den Gefühlen, Ideen und Imaginationen der niederen Ebenen, den göttlichen Vater zu finden. Dort kann man ihn jedoch nicht finden. Die niederen Ebenen muss man überwinden, um den Vater in sich selbst zu finden.

Wer das Wissen um den Weg des Vaters besitzt, kann die Nüchternheit lehren und die Menschen können es erlernen. Sie bildet die Basis, damit man durch die niederen Ebenen hindurch die höheren Ebenen erkennen und erfahren kann.