Die Natürlichkeit der Entwicklung

Auf dem Weg des Vaters ist es wesentlich, dass die Dauer und Intensität der Meditationen der inneren Entwicklung entsprechen. Es ist nicht so, dass der, der länger meditiert, sich automatisch schneller entwickelt. Es kommt vor allem darauf an, welche Meditationen man praktiziert.

Beginnt man mit dem Weg, dann ist es vorerst wichtig, sich vorzubereiten. Die 5 unterschiedlichen Themenbereiche der Vorbereitung, die 5 niederen Elemente, das männliche und weibliche Prinzip, mehrpolige Übungen, das Wachsein und die 12 Tierkreiszeichen habe ich auf dieser Homepage kurz beschrieben. Schon während der Vorbereitung ist es wichtig, zwischen den Übungen und den Meditationen einerseits und der notwendigen Zeit, die Übungen innerlich zu verarbeiten andererseits, eine gute Balance zu finden. Diese innere Balance ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Es ist wichtig, dass man auf sich hört. Man darf die Meditationen nicht übertreiben. Gleichzeitig ist es für den Fortschritt eine Voraussetzung, diszipliniert und konsequent zu meditieren. Wer sich beobachtet, wird sich mit der Zeit besser kennenlernen, in welcher Weise man auf unterschiedliche Meditationen reagiert. Oftmals zeigen sich die Reaktionen erst einen oder mehrere Tage später. Auch in den Reaktionen der Mitmenschen erkennt man die Auswirkungen der eigenen Meditationen.

Nach den Vorbereitungen beginnt man mit den Meditationen über die Archonten der Astralebene. War es bei der Vorbereitungszeit wichtig, sich zu beobachten, so trifft dies umso mehr zu, wenn man mit den Meditationen über die Archonten beginnt. Diese Meditationen sind für den Körper und die Seele anstrengend. Wenn man sich vorstellt, dass man vielleicht Jahrzehnte in Verbindung und im Einfluss der Archonten gelebt hat, kann man erahnen, dass der Prozess der Befreiung für jeden Menschen höchst intensiv ist. Dazu braucht es großen Mut und eine ebenso große Ausdauer. Wer einen Archonten erkannt hat, hat eine Erkenntnis erlangt, die einem niemand mehr wegnehmen kann. Diese Erkenntnis geht über den Tod hinaus.

Manchmal kommt es vor, dass sich Menschen überschätzen. Dies trifft vor allem dann zu, wenn sie in der Vergangenheit schon viel meditiert haben. Man kann jedoch die heute üblichen Formen der Meditationen nicht mit den Meditationen über die Archonten vergleichen. Es ist wesentlich, sich nach den Meditationen über die Archonten gut zu beobachten. Die Selbstüberschätzung mancher Menschen zeigt sich auch darin, dass sie viel zu früh mit den Meditationen über die Archonten der großen Astralebene, über die Aeonen oder anderer Mächte und Kräfte der niederen Ebenen beginnen möchten. Wer solche Meditationen praktiziert, ohne die nötigen Voraussetzungen dafür mitzubringen, schadet sich und setzt sich einer großen Gefahr aus. Diese Gefahr betrifft die körperliche Gesundheit und vor allem die seelisch-geistige Gesundheit.

Auf dem Weg des Vaters verwirklicht sich die innere Entwicklung aus einer großen Natürlichkeit. Man wird geführt durch das Licht des Jao, des kleinen, des Guten. Wer eine Substanz eines Archons in sich erkennt, Reue darüber empfindet, eine vierpolige Substanz als Vorbereitung für die göttliche Geburt imaginiert und sich über das Wachsein vom Archon befreit, hat die Aufgabe erfüllt.

Die inneren Veränderungen auf dem Weg des Vaters verwirklichen sich automatisch und nicht deshalb, weil man positive Eigenschaften in sich fördern möchte. Wer sich selbst erkennt, erschafft in sich bildhaft ausgedrückt den Raum, damit das Licht des Jao, des kleinen, des Guten an die Oberfläche gelangen kann. Dieses Licht ist in jedem Menschen. Man muss sich nicht um das Licht bemühen, sondern um die Selbsterkenntnis. Dann bekommt das Licht diesen Platz, um den Weg weitergehen zu können. Die Veränderungen der Menschen auf dem Weg des Vaters, ist die Veränderung von einem Menschen, der in Verbindung und dem Einfluss der Archonten und Aeonen steht, zu einem Menschen, der sich durch die Meditationen immer mehr mit diesem Licht identifiziert. Dieser Mensch muss sich zum Beispiel nicht um Nächstenliebe, Mitgefühl oder Toleranz bemühen. Diese Eigenschaften entstehen durch die Meditationen aus sich selbst.

Solange man die höheren Stufen auf dem Weg noch nicht erlangt hat, versucht man so gut es geht, ein positives Leben zu führen. Die Befreiung geschieht allmählich und Schritt für Schritt.