Die innere Verbindung mit der Ordnung des Jeu

Einer der 5 Teile des Menschen trägt den alten Namen Verhängnis. Dieser eigene Körper kann neben dem Mentalkörper und dem physischen Körper nicht in den Himmel gelangen. Das Verhängnis bestimmt zum Beispiel den Zeitpunkt des Todes des physischen Körpers. Heute kann man das Verhängnis Karma nennen. In den Religionen und esoterischen Lehren wird Karma unter anderem als das Gesetz von Ursache und Wirkung beschrieben. Viele sehen darin das unabänderliche Gesetz Gottes oder des Elements Akasha. Man muss jedoch wissen, dass alle Gesetze des Karmas einzig in der Sphära gelten. Die Voraussetzung, dass die karmischen Gesetze überhaupt zur Geltung kommen können, ist, dass das Wissen dieses Menschen nicht über die Gesetze der Sphära hinausgeht. Innerhalb der Sphära sind vor allem die Archonten des Saturns die ausführenden Kräfte des Verhängnisses oder des Karmas. Bildhaft kann man sich vorstellen, dass dieser Mensch in einem geschlossenen Raum existiert, in welchem eigene Gesetze wirken.

Das Karma ist in Wirklichkeit die Konsequenz des Agierens der Archonten der Astralebene, der Mentalebene und des 13. Aeons und der Götter. Sie berühren und beeinflussen den Menschen in einer Weise, die es ihm, weiß er nur um die Gesetze der Sphära, unmöglich macht, dies zu erkennen oder wahrzunehmen. Sie bestimmen, wie die Archonten der Sphära agieren sollen. Was die Menschen als Karma oder göttliche Intervention meinen zu erkennen, ist das Handeln der Archonten und Götter, damit die Menschen weiterhin in ihrem Einfluss bleiben.

Diese Bindung des Verhängnisses des Menschen an die Sphära wird dann verändert, wenn jemand zum Beispiel die Substanzen der Archonten der Astralebene in der eigenen Seele erkennt, sie sich eingesteht und Reue empfindet. Das Wissen um die Archonten der Astralebene ist ein Teil des verlorenen Wissens des Jeu. Nun ist es diesem Archon nicht mehr möglich, den Menschen in dieser Weise zu beeinflussen.

Mit der Umsetzung des verlorenen Wissens des Jeu in den Meditationen, lösen sich die Menschen schrittweise vom Verhängnis. Anstelle eines universalen Gottes oder des Akasha innerhalb der Sphära übernimmt die Lichtjungfrau in der ersten Ebene des Himmels die Ordnung der Gerichtsbarkeit. Ab diesem Zeitpunkt sind es nicht mehr die Archonten und Götter, die über das Karma entscheiden. Die höchste Instanz wird der Fortschritt dieses Menschen auf dem Weg des Vaters.

Der Lebensraum dieser Menschen erstreckt sich nicht mehr nur über den in sich geschlossenen Raum der Sphära, sondern über die Gesamtheit der niederen Ebenen bis in die erste Ebene des Himmels. Sie leben in einer völlig anderen Welt der Gerechtigkeit. Indem jemand das verlorene Wissen des Jeu weiß und darüber meditiert, begibt er sich schrittweise außerhalb des Machtbereichs der Archonten und Götter.