Die Entwicklung auf dem Weg des Vaters

Alle Meditationen auf dem Weg des Vaters sind Teil einer festen Ordnung. Diese wird bestimmt durch den Menschen. Der 1. Schritt auf dem Weg beginnt mit grundsätzlichen Meditationen über die 4 niederen Elemente, die 12 Tierkreiszeichen, vierpolige Übungen und das Wachsein. Diese Meditationen sind die Voraussetzung, um über die 360 Archonten meditieren zu können. Für die Imagination der Schlüssel des Wachseins der Archonten braucht es dieses Wissen und die dementsprechende Praxis. Ein Schlüssel des Wachseins ermöglicht es, sich im Wachsein hierarchisch über den Archon zu heben. Das ist für die Befreiung notwendig.

Dieser schrittweise Fortschritt ist für eine gesunde und stabile Entwicklung wichtig. Die vorangegangenen Meditationen bilden die innere Basis für den nächsten Schritt. Wer fähig ist, die Elemente und Tierkreiszeichen gut zu imaginieren, kann mit den Meditationen über die Archonten der Astralebene. Wer über die Archonten der astralen Ebene meditiert hat, kann mit den Archonten der Sphära beginnen.

Die Meditationen auf dem Weg des Vaters unterscheiden sich grundsätzlich von der Art der Meditation, wie sie heute praktiziert wird. Meditieren ist eine höhere Form des Nachdenkens und der inneren Erkenntnis und Erfahrung der Inhalte der Meditation. Ein Schlüssel des Wachseins gibt dem Meditierenden eine Orientierung. Sie sind geistige Wegweiser zu den Orten der Kräfte und Mächte.

Immer wieder werde ich mit der Frage konfrontiert, wann jemand auf dem Weg weitergehen kann. Diese Frage kann sich jeder selbst beantworten, indem er die Folgen seiner Meditationen betrachtet. Die Meditationen über die Archonten beinhalten eine tiefe innere Selbsterkenntnis. Waren die Meditationen in der Tiefe der Innenschau ausreichend, dann haben sie eine innere Veränderung im Charakter und in der Persönlichkeit zur Folge. Wer meditiert und kaum eine Veränderung bei sich selbst bemerkt, war in seinen Meditationen zu oberflächlich. Diese Oberflächlichkeit bezieht sich nicht nur auf die Tiefe der Meditation, sondern auch auf die innere Bereitschaft, sich vor allem negative Eigenschaften einzugestehen. Diese Selbsterkenntnis und das Eingeständnis bewirken eine tiefe Reue. Diese Reue über das Denken, das Gefühl und das Handeln im Sinne der Archonten bewirkt gleichzeitig eine Veränderung der Substanzen der Seele. Wer eine Reue nicht empfindet, kann sich nicht verändern.

Die Fähigkeit der Tiefe der Meditation ist abhängig von der Bereitschaft des Eingeständnisses und der Reue der vergangenen Meditationen. Dieses Eingeständnis ist immer ein Akt der Selbstüberwindung. Wer an der Oberfläche bleibt, wird auch in den nächsten Meditationen nicht tiefer dringen können. Die innere Entwicklung auf dem Weg des Vaters ist direkt von der Selbsterkenntnis und der Reue abhängig. Nicht das bildet die innere Wirklichkeit, was man sich wünscht, sich vorstellt oder sich einbildet, sondern die innere Wahrheit der Substanzen der Seele. Man kann diese tiefe Konfrontation mit der eigenen Dunkelheit nicht umgehen.

Die Meditationen mit den Lichtsubstanzen entwickeln sich grundsätzlich Schritt für Schritt. Sehr oft geschieht es jedoch, dass jemand plötzlich eine direkte und intensive Erfahrung mit einer höheren Substanzen macht. Diese höheren Erfahrungen öffnen im Meditierenden einen Zugang. In gleicher Weise, wie man sich die Dunkelheit eingesteht und sich über die Reue davon löst, können die Erfahrungen des Lichts wachsen. Wer Erfahrungen des Lichts macht und bescheiden bleibt, öffnet sich für höhere Erfahrungen des Lichts.

Das Ziel auf dem Weg des Vaters ist die Verwirklichung der göttlichen Geburt. Alle Meditationen dienen diesem Ziel. Gleichzeitig ist es wesentlich, diese Meditationen ernst zu nehmen, die man gerade meditiert. Wer mit seinen Gefühlen und Gedanken andauernd auf eine Zukunft hofft, erschwert seine Entwicklung. Je drängender man dies erwartet oder gar einfordert, desto mehr rückt es in die Ferne. Es ist nicht möglich, eine Stufe auf dem Weg zu überspringen. Wer dies versucht, wird sich irgendwann auf seinem weiteren Weg damit konfrontieren müssen und einen dementsprechenden Rückschlag erleiden.

Wer in der Gegenwart bleibt, seine Meditationen aus ganzem Herzen und so gut es ihm möglich ist praktiziert und die göttliche Mutter und den göttlichen Vater nicht vergisst, schafft die besten Voraussetzungen, als Erbe des Vaters geboren zu werden.