Die Entfaltung der inneren Ordnung des Jeu

Das verlorene Wissen des Jeu birgt die schrittweise Entfaltung der inneren Ordnung vom Mensch zum Sohn Gottes. Für diese innere Veränderung vom Menschen zum Sohn Gottes braucht es große Achtsamkeit und Vorsicht.

Die Seele des Menschen ist von der Seele eines Sohnes Gottes grundverschieden. Die Substanzen der Seele eines Menschen werden von den Archonten der Astralebene und der großen Astralebene gebildet und die Substanzen der Seele eines Sohnes Gottes bildet sich über Jao, dem großen, dem Guten. Gleichzeitig ist die Seele eines Sohnes Gottes Geist. Die Substanzen des Himmels haben diese Eigenschaft, dass sie seelisch und geistig sind.

Der Geist des physischen Körpers eines Menschen ist an die Archonten der Sphära gebunden und der Geist des physischen Körpers eines Sohnes Gottes ist davon befreit. Der Geist dieses Körpers wird von Sabaoth, dem guten, dem Großen definiert. Er ist der Vater eines Sohnes Gottes, der in der Sphära lebt und er ist auch der Sohn von Jeu. Auch der Geist des physischen Körpers verändert sich grundlegend.

Das Verhängnis ist bei einem Menschen die Gerichtsbarkeit innerhalb der Sphära. In Verbindung mit dem Wissen des Jeu verändern sich diese Gesetze des Karmas und der Weg des Vaters zur göttlichen Geburt, welches ein Teil des Wissens des Jeu ist, wird selbst zur höchsten Ordnung. Ein Sohn Gottes hingegen steht außerhalb der Gerichtsbarkeit des Karmas. Anstelle der Archonten innerhalb der niederen Ebenen übernehmen die 12 Diener des Jao, des großen, des Guten die Regulierung und Orientierung eines Sohnes Gottes während seines Lebens innerhalb der Sphära.

Der Geist eines Menschen ist der Mentalkörper oder der irreführende Geist. Die 7 Chakren definieren diesen Mentalkörper. Stirbt der Körper eines Menschen innerhalb der Sphära, dann verwandelt sich der Mentalkörper in einen Ankläger der Seele, ganz unabhängig davon, ob jemand große geistige Kräfte besitzt. Jede geistige Entwicklung in Verbindung mit dem Mentalkörper löst sich nach dem physischen Tod auf. Es bleiben eventuelle Veränderungen der Seele. Der Geist eines Sohnes Gottes ist mit seiner Seele vereinigt. Im außen agiert er mit dem sogenannten Heiligen Geist. Er verwirklicht das in der Außenwelt, was der Sohn Gottes will. Anstelle der 7 Chakren beginnt der Sohn Gottes die 7 Amen in sich zu verwirklichen und anstelle der 3 Grundeigenschaften des Geistes in Verbindung mit den 3 Dreimalgewaltigen definieren sich diese 3 Grundeigenschaften über die 3 Amen.

Der 5. Teil des Menschen, die Kraft, äußert sich bei einem Menschen innerhalb der Sphära als Kraft der Kundalini. Sie steht mit den 7 Chakren in Verbindung und der irreführende Geist agiert mit dieser Kraft für die Umsetzung seines Willens. Bei einem Sohn Gottes verändert sich die Kraft und wird zur inneren Substanz der göttlichen Mutter in der Seele des Menschen. Diese Substanz bewirkt, dass die Seele eines Menschen sich in die Geistseele eines Sohnes Gottes verwandeln kann.

Die 5 Teile eines Menschen, der Körper, die Seele, der Mentalkörper, das Verhängnis und die Kraft erfahren durch die göttliche Geburt eine vollständige Veränderung. Gleichzeitig verändert sich die Eigenart der Individualität, die bei einem Menschen durch die Dualität und bei einem Sohn Gottes durch die innere Einheit mit dem göttlichen Vater definiert wird. Die Macht des Menschen ist dual und die Macht eines Sohnes Gottes ist immer mit dem Willen des göttlichen Vaters verbunden.

Alles dies ist ein Teil des verlorenen Wissens des Jeu. Die Veränderung durch die göttliche Geburt ist absolut. Ist diese Veränderung abgeschlossen, dies geschieht durch die Auferstehung, dann gibt es in ihm keine Substanz mehr, die er als Mensch in sich getragen hat. Die menschliche Seele kann niemals eine Seele des Sohnes Gottes sein. Dies gilt für alle 5 Teile des Menschen. So grundlegend die Veränderungen sind, so vorsichtig muss man dabei vorgehen.

Die Entfaltung des Wissens des Jeu muss deshalb schrittweise geschehen. Es ist wesentlich sich auf einzelne Aspekte zu konzentrieren. Jede Veränderung ist begleitet von einem inneren Prozess. Es ist nicht einfach, sich bewusst zu werden, dass man als Mensch niemals in den Himmel gelangen kann. Wagt man sich zu weit vor und will zu viel auf einmal, dann ist eine gesunde Entwicklung nicht möglich. Deshalb ist es wichtig, sich andauernd zu beobachten und zu reagieren, wenn die inneren Prozesse zu intensiv werden. Dann ist es besser, einen Schritt zurückzugehen.

Die innere Entfaltung der Ordnung des Jeu geht Hand in Hand mit der Entwicklung der Persönlichkeit eines Menschen oder eines Sohnes Gottes. Es ist nicht hilfreich, sich durch Methoden einer übertriebenen Askese selbst zu disziplinieren. Wer auf dem Weg des Vaters bleibt, erfährt die innere Veränderung durch die Entfaltung der Ordnung des Jeu aus sich selbst.

Es ist auch nötig und wichtig, mit seiner menschlichen Unvollkommenheiten, die man auch nach der göttlichen Geburt in sich trägt, in einer natürlichen Weise umzugehen. Auch diese Veränderungen in Richtung des Sohnes Gottes geschehen langsam und schrittweise und wer sich selbst einsperrt, wird die Veränderung nicht ertragen können. Man muss lernen, mit sich selbst weitherzig zu sein. Gleichzeitig braucht es einen starken Willen. Wer seinen Gewohnheiten andauernd nur nachgibt, wird in die Situation kommen, dass er sich innerlich verändern muss. Dann wird die Veränderung selbst zu einem tiefen Prozess. Es ist auch wichtig, sich des Lichts des Himmels immer wieder bewusst zu werden und es anzustreben. Schließlich muss man wissen, dass man den Weg allein und für sich selbst geht. Auch wenn man Freunde hat, die ebenso den Weg des Vaters gehen und ein Austausch sehr hilfreich sein kann, bleibt es doch die Sache jedes einzelnen, den Weg selbst zu gehen.

Kommt man in die Situation, dass man den Weg des Vaters geht und sich die göttliche Geburt vor dem Tod des physischen Körpers nicht verwirklicht, dann kann man ganz beruhigt sein. Dieser Mensch kommt in die Astralebene und dort in die Lage, den Weg weiterzugehen. Hat man die göttliche Geburt verwirklicht und es kommt dazu, dass man kurz danach stirbt, dann gelangt man direkt in den Himmel und je nachdem, welche seelisch-geistige Entwicklungsstufe man als Sohn Gottes in sich umgesetzt hat, an einen Ort innerhalb der Ebene derer der Mitte oder in der Ebene derer der Rechten. Das hat auch immer damit zu tun, welches Wissen des Jeu man in sich umgesetzt hat.

Letztendlich, beachtet man das Wissen des Jeu, wird man die göttliche Geburt verwirklichen und in den Himmel kommen.