Die Ebene derer der Linken

Oberhalb des 13. Aeons und unterhalb der 1. Ebene des Himmels gibt es die Ebene derer der Linken. Man nennt diese Ebene auch die Ebene der Hüter der Dunkelheit. Diese Ebene wird von 36 Wesenheiten der Dunkelheit beherrscht. Sie bilden die hierarchisch höchste Instanz der Dunkelheit und sie zu erkennen bedeutet, die Dunkelheit zu erkennen.

Die Sphära, die Astralebene, die Mentalebene und der 13. Aeon bilden als die vier niederen Ebenen die Dunkelheit. Sie sind dem weiblichen Prinzip zugehörig. Das gilt für die gesamte Dunkelheit der niederen Ebenen in Verbindung mit der Amente, dem Chaos, dem Weg der Mitte und der äußeren Finsternis. Auch wenn viele Archonten und Wesenheiten männlich sind, so agieren sie innerhalb des weiblichen Prinzips der Dunkelheit.

Die niederen Ebenen und die damit verbundene Dunkelheit sind deshalb entstanden, damit im weiblichen Prinzip der Sohn Gottes geboren werden kann.

Die Dunkelheit besitzt auch ein männliches Prinzip, welches jedoch außerhalb der niederen Ebenen und der darin wirkenden Dunkelheit existiert. Das männliche Prinzip der Dunkelheit ist die Ebene derer der Linken und damit verbunden werden sie von 36 Hütern der Dunkelheit personifiziert. Hierarchisch stehen die Hüter der Dunkelheit die Dunkelheit betreffend über sämtlichen Mächten und Kräften der niederen Ebenen.

Seit der Sintflut ist ihre Existenz unbekannt. Die Menschen glauben seit tausenden Jahren, dass innerhalb der niederen Ebenen der Himmel ist. In Wahrheit leben sie in der weiblichen Dunkelheit. Auch das kosmische Bewusstsein ist verbunden mit der weiblichen Dunkelheit.

Geht jemand im Sinne der niederen Ebenen einen seelisch-geistigen Weg, dann ist es ihm unmöglich, die Grenze vom 13. Aeon in die Ebene derer der Linken zu durchschreiten. Im 13. Aeon findet der Weg einer möglichen Vollkommenheit des Menschen sein Ende.

Grundsätzlich bedeutet dies, dass die Menschen von der Existenz der männlichen Dunkelheit nichts wissen. Gleiches gilt für den Einfluss der 36 Hüter der Dunkelheit. Sie sind die mächtigsten Wesenheiten der Dunkelheit, die den Menschen andauernd im Sinne der Dunkelheit beeinflussen und verführen. Die Art der Beeinflussung geschieht bewusst wie unterbewusst.

Jeder der 36 Hüter der Dunkelheit ist die Personifizierung eines Aspekts des niederen Egos. Alle gemeinsam bilden das niedere Ego des Menschen. Es ist dies die grundsätzliche subjektive Individualität des Menschen durch die persönliche Macht. Die Hüter der Dunkelheit bilden diese Subjektivität durch 36 Formen der persönlichen Macht eines Menschen, wie sie innerhalb der niederen Ebenen von den Menschen gelebt werden. Jede Form der individuellen Macht eines Menschen findet in der Ebene derer der Linken ihre Ursache und die Menschen sind andauernd der Beeinflussung ausgesetzt, dieser individuelle Macht Ausdruck zu verleihen.

Dadurch entfernen sich die Menschen vom Himmel. Je größer die persönliche und individuelle Macht als Mensch, dies betrifft die physische und geistige Macht, desto weiter ist derjenige vom Himmel entfernt. Die Aufgabe auf dem Weg des Vaters ist es nicht, als Mensch mächtiger zu werden. Das würde das gerade Gegenteil bewirken.

Nach dem physischen Tod kommt irgendwann der Zeitpunkt, wo die menschliche Seele den Hütern der Dunkelheit gegenübersteht. Dann muss sich der Mensch für die individuelle Macht, die er gelebt hat, verantworten. In der Ebene derer der Linken leben sehr viele Menschen, die einen intensiven Prozess der Erkenntnis und Auflösung des niederen Egos der letzten Inkarnation erfahren.

Sich von dieser Form der Individualität während des Lebens innerhalb der niederen Ebenen zu lösen ist nur dann möglich, wenn man gleichzeitig die Substanzen für die Geburt des Sohnes Gottes aufbaut. Deshalb geschieht die Befreiung von den Hütern der Dunkelheit schrittweise.

Gleichzeitig lernt man, die individuelle Macht zurückzunehmen. Dann geht man den Beeinflussungen nicht mehr in dieser Weise nach. Das ist ein Grund, warum Eigenschaften wie Bescheidenheit, Nächstenliebe oder Mitgefühl so wesentlich auf dem Weg des Vaters sind.