Die Ebene der Erben des Lichts

Die höchste Ebene im Himmel ist die Ebene der Erben des Lichts. Sie befindet sich über der Ebene des Lichts und ist in ihrem Umfang die größte Ebene. Hier leben die Erben des Vaters, die ihr Erbe angenommen haben. In der Ebene der Erben des Lichts haben die Erben des Vaters das Bewusstsein der Individualität innerhalb der Dualität abgelegt und besitzen die Individualität eines Sohnes Gottes. Es ist die Heimat derer, die auferstanden sind. Die Ebene des Lichts besitzt für die Erben des Vaters diese Helligkeit, welche für die Menschen die Sonne hat.

Das Erbe des Vaters sind die Gesetze der Ebene des Lichts. Da sie Emanationen des unnahbaren Gottes sind, bedeutet dies, dass der Erbe des Vaters sich durch die Annahme dem unnahbaren Gott, dem göttlichen Vater nähert, indem er das Erbe in sich selbst verwirklicht.

Ein Mysterium, welches hier seine Antwort findet, ist der Aufstieg des Alls. Mit dem Begriff All ist jedoch nicht nur das physische Universum oder der Kosmos gemeint. Das All setzt sich aus allen niederen und höheren Ebenen zusammen. Der Zeitpunkt des Aufstiegs ist das Ende des Aeons, in welchem die Menschheit lebt. Man darf jedoch nicht meinen, dass sich das physische Universum, das astrale Universum oder sonst eine Ebene auflöst. Es ist der Aufstieg des Alls und das Ende des Aeons eines einzelnen Menschen gemeint.

Nicht die Ebenen sind die Ursache der Existenz der Menschen oder der Söhne Gottes, sondern es ist gerade umgekehrt. Der Mensch ist die Ursache der Existenz der niederen Ebenen und der Sohn Gottes die Ursache der Existenz der höheren Ebenen. Alle Gesetzmäßigkeiten zum Beispiel der Astralebene gibt es deshalb, weil es die Aufgabe des Menschen ist, sie in sich zu erkennen. Das gilt für alle Ebenen. Die niederen Ebenen sind die Voraussetzung für die Vorbereitung der göttlichen Geburt.

Jeder Mensch lebt in seinem eigenen physischen, astralen, mentalen und kosmischen Bewusstseinsall. Befreit sich ein Mensch von der Substanz zum Beispiel eines Archons, dann hat derjenige sein All verändert. Für einen anderen Menschen trifft dies vielleicht nicht zu. In seinem All gibt es noch die Abhängigkeiten zu diesem Archon. Zwischen den Menschen gibt es gleichzeitig eine dauernde Berührung und Beeinflussung. Der Grad der Einflussnahme und der Berührung hat immer damit zu tun, wie die Mächte und Kräfte des inneren Alls mit den Mächten und Kräften des Alls eines anderen Menschen kommunizieren. Die gegenseitige Einflussnahme der Menschen ist so unendlich wie das All selbst. Trifft sich zum Beispiel eine Gruppe von 10 Menschen, dann wird der Archon bei jedem Menschen unterschiedlich agieren. Dementsprechend vielfältig ist die gegenseitige Einflussnahme.

Ähnliches gilt für das Ende des Aeons. Es gibt nicht einen Zeitpunkt in der Zukunft, welche das Ende des Aeons für die ganze Menschheit bestimmt. Zeit ist in den höheren Ebenen im Unterschied zur Sphära nicht linear, sondern hängt von der inneren Entwicklung ab.

Das Ende des Aeons wird über eine bestimmte Gruppe von Archonten definiert, der Archonten des Jabraoth. Sie bestimmen die höchste mögliche Entwicklungsstufe, die ein Mensch innerhalb der niederen Ebenen verwirklichen kann. Jabraoth herrscht über die 6 Aeonen vom 7. Aeon bis zum 12. Aeon. Um ein besseres Bild zu vermitteln, sind die Archonten des Jabraoth die innere Ursache der 22 Weisheitsblätter des alten Ägyptens oder der 64 Hexagramme des I Ging. Das Ende eines Aeons hängt deshalb damit zusammen, ob jemand fähig ist, sich hierarchisch über den Archonten des Jabraoth zu erfahren. Diese Archonten glauben an die Mysterien des Lichts und können Reue empfinden, was im inneren All des Menschen bedeutet, dass es die Aufgabe ist, die Substanzen der Schlüssel des Wachseins dieser Gruppe der Archonten umzuwandeln. Diese umgewandelte Substanz steigt mit dem Sohn Gottes beim Aufstieg des Alls auf.

Der Aufstieg des Alls bedeutet zusammenfassend, dass sich der Sohn Gottes von allen niederen Ebenen löst und diese Mächte und Kräfte in ihm sterben und sich auflösen. Sie sind in der Geistseele eines Erben des Vaters nicht mehr existent. Er könnte jedoch, wäre es sein Wille, jede Ebene besuchen.

Der Zeitpunkt des inneren Aufstiegs hängt damit zusammen, welches Erbe er in welchem Umfang angenommen hat. Damit es zum Aufstieg des Alls kommen kann, muss das Licht der Emanation des unnahbaren Gottes im Erben des Vaters überwiegen.

Wohin ein Erbe des Vaters innerhalb der Ebene der Erben des Lichts kommt, hat damit zu tun, welche Mysterien der Ebene des Lichts ein Sohn Gottes in sich verwirklicht hat. Es ist nicht gut, wahllos alle Mysterien in sich verwirklichen zu wollen. Es braucht dazu eine Ordnung der Entwicklung. Die ersten Mysterien, mit welchen man meditiert, sind die 7 Amen. Sie bilden anstelle der 7 Chakren die Individualität des Sohnes Gottes. Grundsätzlich bestimmt die innere Entwicklung eines Erben des Vaters, an welchem Ort er in der Ebene der Erben des Vaters ankommt und zumindest am Beginn lebt. Es ist auch in dieser Ebene möglich, sich weiterzuentwickeln.

Man darf jedoch nicht annehmen, dass sich ein Sohn Gottes aus sich selbst in die Ebene der Erben des Lichts begeben kann. Dieses Mysterium hat im Himmel diese Bedeutung, welche auf der Erde die göttliche Geburt hat. Man meditiert und erfüllt die notwendigen Aufgaben. Wann sich die Auferstehung jedoch verwirklicht, kann niemand sagen.

Ist ein Sohn Gottes dort angekommen, dann befindet er sich in der Lebenswelt der auferstandenen Söhne Gottes, der Erben des Vaters.