Die Befreiung von der grobstofflichen Ebene

Wer zum 2. Mal geboren wurde, lebt noch in dieser Welt, ist jedoch nicht mehr von dieser Welt. Der Zeitpunkt der 2. Geburt ist gleichzeitig der Zeitpunkt der Befreiung. In die höheren Ebenen, in den Himmel, kann einzig der gelangen, der zum 2. Mal geboren wurde. Das ist die unabdingbare Voraussetzung. Mit der 2. Geburt wird man ein Erbe des Vaters und der Himmel ist die Heimat der Erben des Vaters.

Für einen zum 2. Mal Geborenen beginnt nach der Geburt ein völlig neuer Lebensabschnitt. Vor der Geburt waren es die Archonten, die Aeonen wie viele anderen Kräfte und Mächte der niederen Ebenen, welche den Menschen geleitet und über sein Leben bestimmt haben. Diese Bindung ist für die meisten Menschen nicht erkennbar und sie empfinden dies als das normale Leben. Wer den Weg des Vaters geht, erkennt zunehmend die Bindung und Gefangenschaft des menschlichen Daseins innerhalb der niederen Ebenen.

Durch die 2. Geburt verändert sich die Seele dieses Menschen. Man kann jedoch nicht sagen, dass die Seele eine neue vielleicht positivere Eigenschaft dazu bekommen hat. Die Veränderung ist absolut. Die Seele eines Menschen und die Seele eines Erben des Vaters sind verschiedene Seelen. Die seelisch-geistigen Substanzen, die ein Erbe des Vaters in sich trägt, sind im Universum mit allen Ebenen und Sphären nicht existent. Die höheren Ebenen sind außerhalb des Universums und die Gesetzmäßigkeiten der höheren Ebenen sind innerhalb der Gesetzmäßigkeiten des Universums unbekannt. Aus diesen Substanzen der höheren Ebenen besteht die Seele eines Erben des Vaters.

Der Mensch innerhalb der niederen Ebene besitzt neben der Seele einen Geist. Dieser Geist wird auch Mentalkörper genannt. Er ist getrennt von der Seele und besitzt den Namen irreführender Geist. Ein Merkmal dieses irreführenden Geistes ist, dass er die menschliche Individualität über die 7 Chakren definiert.

Die Seele eines Erben des Vaters ist gleichzeitig sein Geist. Eine Eigenschaft der seelischen Substanzen der höheren Ebenen ist es, Geist zu sein. Hier findet die Vereinigung von Seele und Geist seine Verwirklichung. Diese Vereinigung ist in der physischen Ebene, der Astralebene, der Mentalebene und der kosmischen Bewusstseinsebene nicht möglich. Wer dies versucht, erreicht eine Trennung zwischen seinem Bewusstsein und der Seele durch die fortschreitende Identifizierung mit dem irreführenden Geist.

Durch seine Seele ist der Erbe des Vaters, lebt er noch in einer der niederen Ebenen, in einer gewissen Weise getrennt von den Gesetzmäßigkeiten der niederen Ebenen. Einerseits lebt er in den niederen Ebenen und gleichzeitig gehört die Seele den höheren Ebenen an und wird von Kräften und Mächten der höheren Ebenen geleitet.

In dieser Spannung zwischen dem Einfluss der 3 Teile der niederen Ebenen, physischer Körper, Mentalkörper und Verhängnis und den 2 Teilen, die in die höheren Ebenen gelangen können, dass sind die Seele und die Kraft, lebt der Erbe des Vaters innerhalb der grobstofflichen Ebene. Gleichzeitig wird der zum 2. Mal Geborene in seinem Leben von den höheren Ebenen geführt. Das Zurückweichen des Einflusses der 3 Teile der niederen Ebenen ist zwingend. All dies erlebt der Erbe des Vaters als intensiven Prozess der Lösung von den Gegebenheiten der grobstofflichen Ebene. Durch die göttliche Geburt ist die Befreiung eine feststehende Tatsache und der neue Lebensabschnitt des Erben des Vaters innerhalb der grobstofflichen Ebene ist die schrittweise Umsetzung der Befreiung.

Der Erbe des Vaters hält sich fern vom Getriebe der Welt und geht seinen Weg in Verbindung mit dem göttlichen Vater.