Die Astralebene

Begibt man sich von der Sphära in die nächste höhere Ebene und blickt zurück, dann hat die Sphära die Größe eines weit entfernten kleinen Punkts. Der Name dieser Ebene lautet Heimarmene oder Astralebene. Man nennt sie auch die 2. Ebene.

In der Astralebene gibt es die Unterteilung zwischen der Astralebene und der großen Astralebene. In der großen Astralebene existieren die 5 großen Archonten. Sie entsprechen in der Sphära den 5 Planeten Saturn, Mars, Merkur, Venus und Jupiter. Die astrologischen Bedeutungen dieser 5 Planeten sind die in der Sphära sich zeigenden Auswirkungen.

Die Astralebene ist die Heimat der menschlichen Seele. Der Begriff Astralkörper für die Seele nimmt auf die Beziehung zwischen der Seele und der Astralebene Bezug. Es gibt dort 360 Archonten der Heimarmene. Diese Archonten stehen mit der Seele der Menschen in direkter Verbindung. Sie sind die Eltern der Seele der Menschen und wenn man auf dem Weg des Vaters davon spricht, dass man sich von den Eltern trennen muss, dann handelt es sich um die Trennung zwischen den Menschen und den Archonten. Das Fleisch der Seele besteht aus den Substanzen der Archonten. Die Meditationen über diese Seelensubstanzen sind wesentliche Bestandteile auf dem Weg des Vaters.

Die 360 Archonten der Heimarmene sind die Ursache der 360 Archonten der Sphära. Das bedeutet, dass jeder Lebensbereich und jedes Lebensthema innerhalb der Sphära ihren Ursprung und ihre Ursache in der Seele der Menschen haben.

In der Astralebene ebenso wie auch in anderen Ebenen gibt es eine geistige Spezies mit dem Namen Paralemptai. Je nachdem, ob die Paralemptai in den höheren Ebenen oder in den niederen Ebenen leben, erfüllen sie eine grundsätzliche Aufgabe. Die Paralemptai der Archonten der Astralebene nehmen das Licht von den Menschen und geben es den Archonten. Dieses Licht und diese Kraft benötigen die Archonten für ihr Überleben.

Stirbt der physische Körper eines Menschen innerhalb der Sphära, dann gelangt die Seele in den meisten Fällen in die Astralebene. Diese Ebene wird aus diesem Grund oftmals als Jenseits bezeichnet. Bevor die Seele jedoch dort ankommt, durchläuft sie eine intensive Zeit der Selbsterkenntnis in Bezug auf das vergangene Leben in der Sphära.

In der Astralebene angekommen, erhält die Seele einen Körper. Dieser Körper besitzt ein persönliches Anlagengefüge, welches in gewisser Weise mit einem astrologischen Geburtsblatt vergleichbar ist. Nur sehr wenige Menschen in der Astralebene wissen um die Existenz der Archonten.

Die sogenannte Hölle befindet sich nicht in der Astralebene. Diesen Begriff kann man als Zusammenfassung der Orte der äußeren Finsternis, des Weges der Mitte, des Chaos und der Amente bezeichnen. Der Aufenthalt der Seele in diesen Orten hängt immer damit zusammen, inwieweit ein Mensch fähig und bereit ist, sich die eigene Dunkelheit einzugestehen. Der innere Schlüssel, um einen Ort der Dunkelheit verlassen zu können, ist die innere Reue.

Nach dem Tod in der Astralebene wird die Seele der allermeisten Menschen in einer gewissen Weise geprägt und für das Leben in der Sphära oder in der Astralebene vorbereitet. Sie erhalten von einem Paralemptor den sogenannten Becher des Vergessens. Das bedeutet, dass es den Archonten möglich ist, die Substanzen der Seelen der Menschen zu bilden.

Die Existenz der Astralebene hat einen bestimmten Grund. Nur durch sie ist es einem Menschen möglich, sich dauerhaft von den Archonten der Astralebene zu lösen. Jeu, er ist der 1. Hüter des Lichts, hat eine bestimmte Gruppe von Archonten in der Astralebene gebunden. Diese Bindung ist gleichzeitig eine Bindung der Archonten an den Astralkörper und birgt für die Menschen die Möglichkeit einer dauerhaften Befreiung. Erkennt ein Mensch eine Substanz eines Archons in der Seele und empfindet die dementsprechende Reue, dann ist es dem Archon durch die Bindung an die Astralebene nicht mehr möglich, auf den Menschen in der zuvor gewohnten Weise Einfluss zu nehmen. Je umfassender die Selbsterkenntnis desto größer ist die Beschränkung der Archonten. Gäbe es diese Bindung an die Astralebene nicht, dann wäre es den Archonten weiterhin möglich, ungehindert Einfluss zu nehmen.

Die Archonten der großen Heimarmene bilden die innersten in der Seele des Menschen existierenden astralen Substanzen. Es gibt dort sehr viele Archonten der 5 großen Archonten, welche die Substanzen der Seele bilden. Durch die Schlüssel des Wachseins ist es möglich, die Substanzen der Seele, welche von den Archonten stammen, zu erkennen und sich davon zu befreien.

Ein mächtiger Archon der Astralebene trägt den Namen Kalapatauroth. Ihn nennt man den Archon des Siebengestirns und er hütet den Wissensschatz des Weges des Vaters. Als Siebengestirn werden die Planeten in Verbindung mit den 5 großen Archonten, der Mond und die Sonne bezeichnet. Wer durch einen Zugang zu den Archonten der großen Astralebene diese Stufe der Selbsterkenntnis in sich verwirklicht hat, dem öffnet sich der Wissensschatz auf dem Weg des Vaters. Das war seit der Sintflut der einzige Weg, einen Zugang zu den beiden geistigen Büchern des Jeu zu bekommen.

In der Astralebene agiert eine Wesenheit der ersten Ebene des Himmels mit dem Namen Jao, der gute, der Große. Er wird von den Archonten als der große Anführer der Archonten angesehen. In Wahrheit ist Jao, der gute, der Große die in der Astralebene existente Möglichkeit, als Sohn Gottes innerhalb der niederen Ebenen geboren zu werden und zu leben. Ein Erbe des Vaters oder ein Sohn Gottes trägt dieses Licht in sich und man kann die Söhne Gottes als Inkarnationen des Jao, des guten, des Großen betrachten. Verwirklicht ein Mensch die göttliche Geburt in sich, dann besteht dessen Seele während des Lebens in den niederen Ebenen nicht mehr aus den Substanzen der Archonten der Astralebene, sondern aus dem Licht des Jao, des guten, des Großen. Den Paralemptai der Archonten der niederen Ebenen ist es nicht mehr möglich, das Licht eines Erben des Vaters zu nehmen. Dies gilt ebenso für die Beeinflussung durch die Archonten selbst. Durch die Stellung des Jao, des guten, des Großen steht ein Sohn Gottes während seines Lebens in den niederen Ebenen hierarchisch über allen Archonten und Göttern und trägt in der Seele das Licht des Himmels.

Es gibt in der Astralebene noch viele andere Wesenheiten, mit denen sich zu beschäftigen auf dem Weg des Vaters jedoch nicht notwendig ist.

Der Seele des Menschen ist es möglich, in den Himmel zu gelangen. Die Voraussetzung ist, dass man sich von den Archonten der Astralebene befreit und anstelle dieser Substanzen die Seele in Verbindung mit der göttlichen Mutter für die göttliche Geburt vorbereitet. Anstelle der Substanzen der Archonten bildet man vierpolige Substanzen mit Hilfe der 4 Grundeigenschaften des Geistes Wille, Gefühl, Intellekt und Bewusstsein. Damit bereitet man die Seele für die göttliche Geburt vor.