Die Amente

Es gibt einen Bereich in der Dunkelheit, der für viele Menschen nur schwer zu verstehen ist. Der Name lautet Amente. Die Schwierigkeit, das Agieren der Archonten der Amente als Dunkelheit zu erkennen, besteht darin, weil die Menschen dies nicht als Dunkelheit identifizieren. Es ist im Gegenteil so, dass sie den Einfluss der Archonten der Amente schätzen und fördern.

Um dies zu verstehen, muss man wissen, dass sämtliche Lebensbereiche und Themen der Menschheit auf der Erde von den 360 Archonten der grobstofflichen Ebene definiert und gehütet werden. Ein Archon dieser Ebene ist das personifizierte ursächliche Gesetz dieses Bereichs der Menschheit.

In einigen Beispielen möchte ich dies erklären:

Der 182. Archon der grobstofflichen Ebene hütet den Lebensbereich der Schlosserei und allgemein der Formung von Metallen. Jeder Mensch auf dem Planeten, der sich mit diesen Tätigkeiten beschäftigt, steht in direkter Verbindung mit diesem Archon. Je besser er in seiner Tätigkeit wird, desto intensiver ist die Bindung über diesen Archon in die grobstoffliche Ebene.

Der 36. Archon definiert Aspekte der Mathematik und des Umgangs mit Zahlen innerhalb der grobstofflichen Ebene. Je genialer ein Mathematiker wird, desto stärker wird die Bindung.

Der 44. Archon fördert den Erfolg des Menschen. Je erfolgreicher ein Mensch ist, desto stärker ist die Bindung.

Der 342. Archon schafft in der Grobstofflichkeit die Voraussetzungen, dass es den Menschen möglich ist, gefühlshafte Einflüsse fühlen und identifizieren zu können.

Die Besonderheit der Archonten der grobstofflichen Ebene ist es, dass ihr Agieren im Sinne eines Lebensbereiches über die Substanz erklärt werden kann, aus welcher sie bestehen. Der vollständigkeitshalber möchte ich erwähnen, dass die 360 Intelligenzen, wie sie in der Hermetik gelehrt werden, nicht identisch sind mit den Archonten der grobstofflichen Ebene. Die Archonten sind die innere Ursache der Intelligenzen.

Grundsätzlich ist es so, dass die Archonten der grobstofflichen Ebene den Boden bereiten, dass ein Leben auf der Erde überhaupt möglich ist. Gleichwohl ist es notwendig, über diese Archonten zu meditieren, ihr Wirken zu erkennen, um sich in der Folge befreien zu können. Da sie die 1. Ebene definieren, binden sich die Menschen über sie automatisch in der grobstofflichen Ebene.

Die Archonten der Amente beeinflussen den Menschen derart, dass sie sich immer mehr an die Archonten der grobstofflichen Ebene binden. Sie fördern diese Bindung und wollen in dieser Weise eine Befreiung verhindern.

Ihr Bestreben ist es zum Beispiel, dass der Mensch wirtschaftlich im Sinne des 44. Archon der grobstofflichen Ebene erfolgreicher wird. Im Sinne des 36. Archon der grobstofflichen Ebene erlangt ein Mensch höhere Genialität in der Mathematik durch die Beeinflussung der Archonten der Amente. Dies gilt nicht nur für spezielle Tätigkeiten, sondern für das gesamte Leben. Nicht ausgenommen ist die Förderung der Intelligenz, des Wissens und der Weisheit, okkulter Fähigkeiten, Bereiche der Familie, der Gemeinschaft und der Gesellschaft, alle Heilberufe und alle Aspekte der partnerschaftlichen Beziehung. Je genialer jemand innerhalb der grobstofflichen Ebene in irgendeiner Tätigkeit ist, desto größer ist die Bindung.

In dieser Weise ordnen sich die Menschen den Archonten unter und erfüllen ihren Willen. Manchmal ist die Bindung derart stark, dass der Mensch faktisch keinen freien Willen mehr besitzt und nur mehr den Vorgaben des Archons folgt. Stirbt dieser Mensch, dann muss er sich für diese Bindung zu diesem Archon verantworten.

Die Menschen leben nicht auf der physischen Erde, um dieses Leben im Sinne eines grobstofflichen Lebens zu vervollkommnen. Die physische Evolution folgt immer den Vorgaben der höheren Ebenen. So sehr sich die Menschheit auch bemüht, durch Technik die Erde zu beherrschen, es kann ihr nicht gelingen. Maßstab der Erfüllung des physischen Lebens ist nicht ein schönes, erfolgreiches oder einfaches Leben, sondern das innere Fortschreiten auf dem Weg des Vaters.