Der Weg des Erben des Vaters – 3

Die Meditation des Weges des Erben des Vaters besteht hier darin, den anderen Menschen auf ihrem Weg zu helfen. Diese Hilfe besteht in der Erfüllung der Mysterien der Lichtjungfrau, der 7 Lichtjungfrauen und der 15 Diener der Lichtjungfrauen. Zusätzlich zur Hilfe, die ein Erbe des Vaters durch seine eigene Präsenz, durch das Lehren des Wissens und die Unterscheidung der vorhandenen Lehren oder durch die Heilung und Befreiung den Menschen gibt, erklärt sich diese Form der Meditation darüber, dass ein Erbe des Vaters die Menschen mit dem Licht der höheren Ebenen direkt verbindet. Diese Form der Verbindung hat man Taufe genannt. Um jemanden taufen zu können, muss der Täufer das Licht, mit welchem er die Menschen verbindet, in sich selbst verwirklicht haben. Das ist die einzige Möglichkeit, jemanden zu taufen. Ansonsten ist es keine Taufe.

Die 15 Diener der Lichtjungfrauen bereiten die Seele des Menschen auf die Taufe vor. Dadurch bekommt die Seele erst die Eigenschaft, das Licht der höheren Ebenen annehmen zu können. Ohne dieser Vorbereitung, wäre eine Taufe gar nicht möglich, da das Licht die Seele nicht berühren könnte. Die Taufe selbst kann man sich so vorstellen, dass die Seele ein Licht geschenkt bekommt.

Die Taufe hat mit dem niederen Element Wasser nichts zu tun. Ein Erbe des Vaters tauft nicht mit diesem Wasser. Es besitzt die Eigenschaften der Zusammenziehung und des Magnetismus. Durch die Taufe mit dem niederen Element Wasser wird zwischen dem Täufling und dem Täufer bzw. der Institution, die der Täufer vertritt, eine Bindung geschaffen. Diese Bindung entspricht den niederen Ebenen. Es herrscht heute ein völlig falsches Verständnis darüber, was eine Taufe ist.

Das Taufen ist ein rein seelisch-geistiges Geschehen. Ein Erbe des Vaters tauft durch seinen Willen in eins mit dem Vater. Es ist ein schöpferischer Akt des Erschaffens des Lichts der höheren Ebenen in der Seele des Menschen. Durch diese Taufe trägt der Täufling ein Licht der höheren Ebenen in seiner Seele, ganz unabhängig davon, ob er selbst in der Lage ist, das Licht zu erreichen. Eine wahrhaftige Taufe ist eine Veränderung der Seele. Nur der, der aus sich selbst entscheidet, getauft werden zu wollen, kann getauft werden. Eine Taufe ist auch keine Initiation oder Einweihung. Derjenige wird nicht mit einer Macht oder Kraft verbunden. Die Seele des getauften Menschen kommt in Verbindung mit diesem Licht, welches sie selbst werden muss.

Wer dieses Licht in sich trägt, hat das gefunden, was seine Seele vielleicht schon seit vielen Inkarnationen gesucht hat. Es ist für die Menschen wichtig, nicht den Täufer zu verehren oder zu ihm wie zu einem spirituellen Führer aufzublicken. Ein Erbe des Vaters möchte das nicht und wird sich, hört jemand nicht damit auf, zurückziehen. Wer als spiritueller Führer verehrt werden möchte, agiert nicht im Sinne des Vaters. Das Licht, welches die Menschen suchen, ist das Licht in der eigenen Seele und nicht das Licht des Täufers. Der Erbe des Vaters baut eine Brücke in das Licht des Himmels.

Die Praxis auf dem Weg des Erben des Vaters – 3

Die Praxis des Taufens verlangt eine große Konzentrationskraft. Derjenige muss nicht nur einen Zugang zu den 15 Dienern der Lichtjungfrauen haben, er muss fähig sein, über diese Verbindung direkt in der Seele diese für das Licht der höheren Ebenen vorzubereiten. Ohne die Praxis auf dem Weg des Vaters und die Praxis des Weges der Erben des Vaters ist dies nicht möglich.

Grundsätzlich ist es möglich, in der Seele eines Menschen jedes Licht der höheren Ebenen zu erschaffen. Je nachdem, ob dies die Menschen möchten und wie es einem Erben des Vaters durch seine eigenen Meditationen möglich ist zu taufen, wird er diese Meditation in die Praxis umsetzen.

Die Voraussetzungen, dass sich ein Mensch taufen lassen kann, ist die Bereitschaft der inneren Reinigung. Die Taufe bewirkt einen intensiven inneren Reinigungsprozess in der Seele. Je nachdem, auf welcher Stufe der seelisch-geistigen Entwicklung jemand steht, werden unterschiedliche Themen im Menschen berührt und verändert. Eine Taufe ist auch immer eine Konfrontation mit der inneren Wahrheit. Nicht das, was man vorgibt zu sein ist der Maßstab der Berührung, sondern das, was im Menschen Wirklichkeit ist. Die Art der inneren Reinigung entspricht einer Ordnung auf dem Weg des Vaters. Die Seele wird durch diesen Prozess in dieser Weise vorbereitet, wie es für die nächsten Schritte auf dem Weg geschehen muss. Durch das Licht der Taufe besitzt der Mensch eine Form der inneren Wegweisung in Richtung der höheren Ebenen. Immer kommt es darauf an, mit welchem Licht ein Erbe des Vaters einen Menschen getauft hat.

Mit dieser Praxis der Meditation hilft der Erbe des Vaters anderen Menschen, selbst ein Erbe des Vaters zu werden.