Der Weg der Mitte

Unterhalb der grobstofflichen Ebene gibt es einen Bereich der Dunkelheit mit dem Namen Weg der Mitte. Die Dunkelheit des Weges der Mitte übersteigt die Dunkelheit der Amente und des Chaos um ein Vielfaches. Früher sprach man davon, dass die Dunkelheit des Chaos siebenmal so groß wie die Dunkelheit der Amente und die Dunkelheit des Weges der Mitte siebenmal so groß wie die Dunkelheit des Chaos ist. Dieser Vergleich gibt eine 1. Vorstellung des Ausmaßes der Dunkelheit des Weges der Mitte.

Es gibt nicht nur eine, sondern viele Möglichkeiten, den Weg der Mitte zu gehen. Gemeinsam ist allen, dass es sich um einen spirituellen, also religiösen, esoterischen oder philosophischen Weg handelt. Der Name Weg der Mitte bezieht sich darauf, dass die Menschen innerhalb der grobstofflichen Ebene in der Mitte zwischen den beiden Polaritäten einen seelisch-geistigen Weg beschreiten. Diese beiden Polaritäten können das männliche und weibliche Prinzip, Yin und Yang, Feuer und Wasser, Sonne und Mond oder Licht und Dunkelheit sein. In dieser Mitte ist es das Bestreben der Menschen, zwischen den Polaritäten den Ausgleich aufrecht zu erhalten. Ein Merkmal eines Weges der Mitte ist, dass die Menschen in Frieden mit den Archonten und im Sinne der Aeonen leben.

Es gibt 5 große Archonten des Weges der Mitte, die mit einer großen Zahl an Dämonen die Menschen davon überzeugen wollen, dass der Weg der Mitte ein Weg der seelisch-geistigen Entwicklung und des Lichts ist. Sie sind damit seit der Sintflut derart erfolgreich, dass heute für die allermeisten Menschen ein Weg der Mitte ein gängiger spiritueller Weg ist. Tausende Priester, Mönche und esoterische Lehrer lehren einen Weg der Mitte und wissen nicht, dass sie im Dienst der 5 Archonten des Weges der Mitte diese Dunkelheit verbreiten. Die Namen dieser 5 Archonten lauten Paraplex, Ariuth, Hekate, Parhedron Typhon und Jachthanabas.

Das Ausmaß der Dunkelheit des Weges der Mitte überhaupt begreifen zu können, muss man zuerst verstehen lernen, dass sich der Sinn des Menschseins nur dann erfüllt, wenn man die göttliche Geburt anstrebt. Durch die göttliche Geburt erkennt sich der Mensch als Erbe des Vaters und der Mensch erfüllt damit gleichzeitig die nächste Stufe der Selbsterkenntnis des göttlichen Vaters. Das Leben als Mensch innerhalb der grobstofflichen, astralen und mentalen Ebene ebenso wie in der kosmischen Bewusstseinsebene hat einzig den Sinn, als Erbe des Vaters geboren zu werden, um weitergehen zu können. Alle Gesetzmäßigkeiten in allen Ebenen sind darauf ausgerichtet.

Auf einem Weg der Mitte streben die Menschen einen Aspekt der niederen Ebenen als höchstes göttliches Ziel an. Wer dies praktiziert, agiert in der Mitte der Dunkelheit im Sinne der Archonten und Aeonen. Die göttliche Geburt wird dadurch verhindert.

Viele Menschen verstehen eine Bestätigung innerhalb der grobstofflichen Ebene als Bestätigung ihres seelisch-geistigen Weges. Eine scheinbar zufällige Begegnung, ein Geschehnis in der Natur oder die plötzliche Erfüllung eines Wunsches wird als Bestätigung interpretiert. In Wirklichkeit ist dies das Agieren des Archons Paraplex. Unterschiedliche Interpretationen von Macht, Weisheit und Liebe, welche die Menschen anstreben, sind Beeinflussungen der Archonten Ariuth, Hekate, Parhedron Typhon. Der 5. Archon Jachthanabas lehrt den Menschen die unterschiedlichsten Wege der Mitte.

Die Menschen empfinden einen Weg der Mitte als völlig natürlich. Sie erfahren diesen Weg der Dunkelheit als Bestätigung in ihren Gedanken und ihren Gefühlen. Innerhalb des Weges der Mitte durchlaufen sie viele Prozesse, erhalten Einweihungen und kommen in Verbindung mit den unterschiedlichsten Kräften und Mächten der niederen Ebenen und vor allem der grobstofflichen Welt. Alles das entspricht der Dunkelheit des Weges mit dem Ziel, dass die Menschen den tieferen Sinn des Menschseins nicht erkennen können.

Die Erschütterung, die jemand erfährt, wenn derjenige das Ausmaß der Beeinflussung der Menschen durch die Dunkelheit des Weges der Mitte tiefer erkennt, ist nur schwer zu beschreiben. Es gibt kaum einen religiösen oder spirituellen Weg, der nicht eine Substanz in Verbindung mit einem Archon innerhalb der niederen Ebenen als höchstes Ziel definiert. In Frieden mit den Archonten zu leben bedeutet, in Harmonie mit der Dunkelheit ein Leben zu führen. Die Menschen erhöhen die Kräfte und Mächte der Dunkelheit und meinen sich im Licht.