Der langsame Fortschritt zum Guten

In der grobstofflichen Ebene zu leben bedeutet, in der Welt der Archonten zu leben. Sie definieren und beherrschen den Geist, mit welchem sich der Mensch in Verbindung mit dem physischen Körper identifiziert. Jeder Lebensbereich und jedes Lebensthema innerhalb der grobstofflichen Ebene ist die physische Verwirklichung eines oder mehrerer Archonten. Die Substanzen der Seele, beginnend mit den innersten Eigenschaften bis hin zur gesamten Persönlichkeit eines Menschen, werden ebenso über die Archonten gebildet. Selbst der Geist des Menschen, in welchem viele Menschen das Göttliche meinen zu erkennen, ist in Wahrheit der irreführende Geist, der in Verbindung mit den 12 Aeonen den Vorgaben der Archonten folgt.

Jede Entwicklung im Sinne der grobstofflichen, astralen und mentalen Ebene oder im Sinne des Körpers, der Seele und des Geistes ist eine Entwicklung innerhalb der Möglichkeit der Archonten und Aeonen. Es ist schlicht nicht möglich, sich seelisch-geistig mit der gleichzeitigen Identifizierung mit der Seele und dem Geist zu entwickeln, ohne nicht gleichzeitig die Bindung zu einem Archonten zu verstärken.

Es gibt dafür unzählige Beispiele. In der physischen Welt sind es sämtliche grobstofflichen Fähigkeiten beginnend mit einem Handwerk bis hin zur digitalisierten Robotik. Jeder Fortschritt geschieht innerhalb der Gesetzmäßigkeiten der dafür zuständigen Archonten. Alle zwischenmenschlichen Geschehnisse in der Partnerschaft, der Familie, der Gemeinschaft und der Gesellschaft sind über die Archonten definiert. Die großen Themenbereiche des physischen Lebens wie Gesundheit, Frieden oder Krieg, Wirtschaft und Religion unterstehen den Archonten. Jeder darin existierender Fortschritt wird über die Archonten vorgegeben. Sämtliche seelischen Eigenschaften haben als Ursache die Substanzen der Archonten selbst. Alle Möglichkeiten der menschlichen Persönlichkeit sind Vorgaben der Archonten, welche die Menschen darstellen. Wer seinen Geist schult, folgt mit einem Willen, einem Gefühl, einem Intellekt und einem Bewusstsein, welches den Menschen innerhalb der niederen Ebenen beschränkt, ebenso den Gegebenheiten, welche über die Archonten definiert werden.

Ein Archon ist die Personifizierung einer Gesetzmäßigkeit innerhalb der niederen Ebenen. Alle menschlichen Fähigkeiten bis hin zur höchsten möglichen Genialität, die ein Mensch darin erreichen kann, müssen sich innerhalb der Gesetzmäßigkeit des jeweiligen Archons verwirklichen. Eine andere Möglichkeit ist nicht existent. Gleichzeitig ist es einem Menschen niemals möglich, die in der jeweiligen Tätigkeit enthaltene Vollkommenheit zu erreichen.

Man muss begreifen, dass sich die höheren Ebenen oder der Himmel außerhalb des gesamten Systems des grobstofflichen, astralen und mentalen Universums oder Kosmos befindet. Was auch immer ein Mensch innerhalb des Systems versucht zu erreichen, er verbleibt im System. Die Archonten lehren den Menschen selbst höchste schöpferische Fähigkeiten der Materialisierung oder genialste Formen des geistigen Heilens. Alles das bringt den Menschen nicht in den Himmel.

Auf dem Weg des Vaters gibt es 2 große Themenbereiche der Meditation. Der 1. Themenbereich ist die Erkenntnis der Archonten und die Befreiung von den Archonten. Wer über die Archonten meditiert, erkennt gleichzeitig die Gesetzmäßigkeiten des Lebensthemas und wie man selbst darin gebunden ist. Wer diese meditiert, erkennt gleichzeitig, dass es nicht darum geht, sich über das physische Leben zu verwirklichen. Das würde bedeuten, in Verbindung mit den Archonten zu leben. In gewisser Weise zieht sich der Meditierende von der Verwirklichung seines physischen Lebens zurück. Die Archonten sind Kräfte der Dunkelheit und wollen verhindern, dass sich die Menschen von ihrer Abhängigkeit befreien. Der 2. Themenbereich ist die Meditation über das Licht der höheren Ebenen oder des Himmels. Deshalb lehre ich Meditationen, die es den Menschen ermöglichen, dem Licht schrittweise näherzukommen.

Die Aufgabe besteht somit nicht darin, sich innerhalb des Systems der Archonten zu entwickeln, sondern ihre Einflussnahme zu erkennen und sich davon zu befreien. Anstelle der Substanzen der Archonten beginnt der Meditierende auf dem Weg des Vaters schrittweise das Licht der höheren Ebenen in sich zu verwirklichen. Es geht nicht darum, die Seele in ihrer Beschaffenheit positiv zu verändern und die Fähigkeiten des Geistes zu vergrößern. Alle diese Formen der Veränderung verwirklichen sich innerhalb des Systems der Archonten. Man muss die Seele und den Geist bis in das Innerste erkennen und sich davon befreien. Anstelle der Substanzen der Archonten nimmt langsam und schrittweise das Licht der höheren Ebenen diesen Platz ein. Das ist der Beginn, sich von den niederen Ebenen und der Dunkelheit vollkommen lösen zu können.