Das Licht des Jao, des kleinen, des Guten

Der Körper eines Menschen in der grobstofflichen Ebene ist an die Archonten der 1. Ebene gebunden. Die Seele des Menschen besteht aus den Substanzen der Archonten. Der Geist oder Mentalörper ist der irreführende Geist und das Verhängnis verwirklicht das Schicksal des physischen Lebens. In dieser Verbindung und Bindung leben die Menschen und folgen so den Vorgaben der Mächte und Kräfte der niederen Ebenen. Dies betrifft die Verwirklichung von materiellen und seelisch-geistigen Vorstellungen, Wünschen und Idealen.

Alle spirituellen Ideale innerhalb der niederen Ebenen, dies gilt für die grobstoffliche Ebene, die Astralebene, die Mentalebene und die kosmische Bewusstseinsebene, folgen den Vorgaben der Archonten und Aeonen. Grundsätzlich bedeutet das für den Menschen, dass er die bestehenden Substanzen der Archonten im Sinne der Archonten vervollkommnet. Das bedeutet jedoch nicht, dass derjenige befreit oder erlöst ist. Dieser Mensch nimmt innerhalb der Astralebene oder der Mentalebene eine hierarchisch höhere Position ein. Gleichzeitig dient er den Archonten. In dieser Weise ist den Menschen der Weg in den Himmel verwehrt. Es ist unmöglich, mit der Vervollkommnung vorhandener Substanzen der niederen Ebenen in den Himmel zu gelangen. Normalerweise gelangen die Menschen, welche einen Weg der Vervollkommnung der Substanzen der Archonten und Aeonen anstreben, in die Mentalebene. Diese Ebene ist der Ort der Götter und Propheten und spiritueller Meister der Religionen und esoterischen Lehren.

In jedem Menschen existiert ein Licht des Himmels. Dieses Licht stammt von Jao, dem kleinen, dem Guten in der 1. Ebene des Himmels, der Ebene derer der Mitte. Gäbe es dieses Licht nicht, dann wäre es keinem Menschen möglich in den Himmel zu gelangen. Dieses Licht wird im Menschen dann geweckt, wenn er seinen Willen darauf richtet, die göttliche Geburt in sich zu verwirklichen.

Man ist versucht, dieses Licht als Licht der Suche nach der göttlichen Geburt zu beschreiben. Es ist jedoch weniger eine Suche, sondern eine innere Navigation, welche den Menschen bis zur Verwirklichung der göttlichen Geburt führt. Folgen die Menschen mit ihrer Willensausrichtung dieser Führung des Himmels, dann ist es keine Suche, sondern ein vorgegebener Pfad zur göttlichen Geburt.

Die Schwierigkeiten beginnen dann, wenn die Menschen nicht dem göttlichen Vater in Form des Lichts des Jao, des kleinen, der Guten in sich folgen, sondern inneren Vorstellungen von Idealen von Liebe, Weisheit und Macht zu verwirklichen suchen. Dann folgt der Wille nicht dem göttlichen Vater, sondern Ideen der Vollkommenheit der Archonten und Aeonen. Wer im Sinne des Weges des Vaters meditiert, erkennt in sich die Substanzen der Archonten und Kräfte und Mächte der niederen Ebenen, welche die Vorstellungen und Ideale der Vollkommenheit der niederen Ebenen im Menschen fördern. Dann gilt es, sich im Wachsein davon zu lösen und zu befreien.

Die Aufgabe auf dem Weg des Vaters ist es, mit dem Willen nicht diesen Wünschen, Vorstellungen und Idealen zu folgen, sondern ihn einzig auf die Annahme des göttlichen Erbes und damit gleichzeitig auf die göttliche Geburt zu richten. Es geht nicht darum, ein beschriebenes Ideal in sich umzusetzen, sondern der Erbe des göttlichen Vaters oder, was unabhängig vom Geschlecht das gleiche ist, der Sohn Gottes zu werden. Richtet der Mensch seinen Willen darauf, dann kommt das Licht des Jao, des kleinen, des Guten immer mehr an die Oberfläche und führt den Menschen auf dem Weg zur göttlichen Geburt. Man muss lernen, darauf zu vertrauen.

Die innere Zurücknahme von Wünschen und Vorstellungen einer höheren Entwicklungsstufe oder eines Ortes der Ruhe und des Friedens, den viele Menschen mit dem Himmel verbinden, ist oftmals eine große Herausforderung. Wer jedoch lernt, dieser inneren Führung zu vertrauen und seinen Willen einzig und mit großer Festigkeit auf die Verwirklichung der göttlichen Geburt richtet, geht den schnellsten und direktesten Weg.

Der Schlüssel des Wachseins des Jao, des kleinen, des Guten setzt sich aus den Tierkreiszeichen zusammen. Zuerst imaginiert man das 11. und 12. Tierkreiszeichen als männliches Prinzip und vereinigt es mit dem 5., 6., 7., 8., 9. und 10. Tierkreiszeichen, welche man sich gemeinsam als weibliches Prinzip vorstellt. Diese Substanz imaginiert man wiederum als männliches Prinzip und vereinigt es mit dem elektrischen Fluid als weibliches Prinzip. Wer diese Substanz imaginiert, kommt in direkte Verbindung mit Jao, dem kleinen, dem Guten.