Das Geschehen um die göttliche Geburt

Im Moment der göttlichen Geburt gelangt der göttliche Vater über eine direkte Verbindung in die Seele des Menschen. In der Seele wird die Substanz der göttlichen Mutter, die der Meditierende auf dem Weg des Vaters gebildet hat, zum Sohn Gottes. Derjenige, der dies erlebt, ist in diesem Augenblick der göttliche Vater. Die Geburt ist das Hervortreten des göttlichen Vaters in der Seele, womit sich der Mensch identifiziert. Ab diesem Augenblick wird der Mensch zum Sohn Gottes. Diese göttliche Persönlichkeit, die der Mensch nun geworden ist, war zuvor in der Seele nicht existent. Beobachtet dies ein anderer Mensch, dann sieht dieser in dem nun geborenen Sohn Gottes den göttlichen Vater in Menschengestalt vor sich.

Um den Zeitpunkt der göttlichen Geburt erhält derjenige die Aufforderung, einen Namen zu wählen. Obwohl es grundsätzlich die freie Wahl ist, erhält man einen Vorschlag für einen Namen als Sohn Gottes.

Die Archonten und Aeonen wie alle Mächte und Kräfte bis zu den Dreimalgewaltigen und dem unsichtbaren Gott erfahren dieses Geschehen der göttlichen Geburt als tiefe Erschütterung. Mit diesem Erschrecken geht eine tiefe Angst einher. Der Grund dieser Angst ist das Hervortreten einer Göttlichkeit, welche die Wesenheiten der niederen Ebenen nicht kennen und als unbeschreibliche Macht identifizieren.

Ab dem Zeitpunkt der 2. Geburt ist die Seele dieses Erben des Vaters nicht mehr von dieser Welt. Sie besteht nicht mehr aus den Substanzen der Archonten und Aeonen, sondern aus der Substanz des Jao, des großen, des Guten. Nun ist es die Aufgabe dieses Erben des Vaters, sich im Sinne des Jao, des großen, des Guten mithilfe seiner 12 Diener zu entwickeln. Die 12 Diener sind 12 Aspekte des Sohnes Gottes, die er in sich verwirklichen muss. Einher geht die wachsende Verbindung dieser einzelnen Aspekte mit dem Heiligen Geist. Je weiter sich ein Sohn Gottes entwickelt, desto größer wird seine Fähigkeit, in Verbindung mit dem Heiligen Geist zu agieren.

Der Weg der Entwicklung führt dahin, dass sich der Sohn Gottes vom Mentalkörper löst. Dies ist über die Erkenntnis der 7 Chakren, welche die Eigenschaften des Mentalkörpers sind, möglich. Anstelle der 7 Chakren verwirklicht man die Substanzen der 7 Amen. Im Unterschied zur Seele des Menschen, welche nicht mit den 7 Chakren in Verbindung steht, sind die 7 Amen die Eigenschaften der individuellen Seele vereinigt mit dem Geist des Sohnes Gottes. Die 7 Amen definieren die Individualität des Sohnes Gottes. Anstelle der Substanzen der Seele, welche bei einem Menschen durch die Archonten der Astralebene und großen Astralebene in Verbindung mit dem 5. großen Archonten der großen Astralebene gebildet werden, beginnt der Sohn Gottes die Substanzen der 5 Amen in der Seele zu bilden. Die 3 Grundeigenschaften des Geistes, Wille, Gefühl und Intellekt, die bei einem Menschen über die 3 Dreimalgewaltigen im 13. Aeon definiert sind, werden über die 3 Amen definiert. Die 7 Amen, die 5 Amen und die 3 Amen bilden den individuellen Körper, die Substanzen der Seele und die Grundeigenschaften des Geistes des Sohnes Gottes.

Lebt ein Sohn Gottes innerhalb der niederen Ebenen, dann steht er mit den Mächten und Kräften des Himmels über die sogenannten 5 Einschnitte in Verbindung. Die 5 Stufen der Entwicklung eines Sohnes Gottes werden über 5 den Himmel umhüllende Lichtkräfte gebildet, die man früher die 5 Helfer genannt hat. Die 1. Stufe beginnt mit der Unschuld und endet in der höchsten möglichen Form der Entwicklung eines Sohnes Gottes innerhalb der höheren Ebenen.

Der Weg des Vaters für einen Menschen endet mit der göttlichen Geburt und der Weg des Sohnes Gottes oder des Erben des Vaters beginnt mit der göttlichen Geburt.

Stirbt der physische Körper, dann gelangt der Erbe des Vaters direkt zu diesem Ort im Himmel, der seiner Entwicklung entspricht.

Es gibt im Himmel eine Entsprechung der 5 niederen Elemente Akasha, Feuer, Wasser, Luft und Erde. Es sind dies die 5 Bäume. Früher nahm man das Bild der Bäume, um mit den Verästelungen der Wurzeln und der Äste zu beschreiben, wie sie den ganzen Himmel durchdringen. Grundsätzlich sind es höhere Elemente, welche die Ordnung des Himmels bilden.

So viele Söhne Gottes es im Himmel gibt, so unterschiedlich sind die Persönlichkeiten. Die Lebenswelt der Söhne Gottes ist die Ebene derer der Rechten. Dort bilden die 36 Hüter des Lichts das höchste im Himmel verwirklichbare Licht eines Sohnes Gottes. Jeu und Melchisedek sind 2 dieser Hüter des Lichts, wobei sie jeweils 6 Lichtformen verwalten. Man kann auch sagen, dass es 6 unterschiedliche Personifizierungen von Jeu oder von Melchisedek gibt. Der Weg ist im Himmel nicht zu Ende. Er geht weiter und wohin die Entwicklung geht, lernen die Söhne Gottes vom göttlichen Vater.