Auf dem Weg des Vaters – 3

Innerhalb der kosmischen Bewusstseinsebene, der höchsten Ebene der niederen Ebenen, existieren Tore in die höheren Ebenen. Bildhaft ausgedrückt findet man an der Grenze des Universums einen Durchgang in eine völlig neue, zuvor unbekannte Welt des Lichts. Das sind die höheren Ebenen oder der Himmel. Dieser Vorgang des Durchschreitens eines dieser Tore findet im Inneren der Seele statt. Die menschliche Seele ist imstande, sich in Verbindung mit den Gesetzmäßigkeiten der niederen Ebenen bis in die kosmische Bewusstseinsebene zu entwickeln. Diese Ebene ist die Heimat der Seele und der unsichtbare Gott in dieser Ebene der Urvater der Seele. Ein Durchgang von den niederen Ebenen in die höheren Ebenen ist dieser Seele nicht möglich. Dafür braucht es eine Veränderung der Substanz der Seele. Um diese Veränderung zu verwirklichen, muss man einen Zugang zu den höheren Ebenen finden.

Im Innersten der Seele gibt es eine Grenze. Diese Grenze ist die kosmische Bewusstseinsebene. Wer einmal eine Lichtsubstanz erfahren hat, ist durch diese Grenze gegangen. In diesem Augenblick verändert sich die Beziehung der Archonten zu diesem Menschen. Ein Archon kann auf einen Menschen, der den Weg des Vaters geht und Substanzen des Lichts in der Seele erfahren hat, nicht mehr in dieser Weise Einfluss nehmen. In diesem Moment verändert sich die Hierarchie und die niederen Ebenen dienen dem Weg der Entwicklung des Menschen.

Die 24 Mysterien von innen nach außen sind die Brücke und die Vermittler von den niederen Ebenen in die höheren Ebenen. Durch sie gelangt der Mensch in die Ebenen des Lichtes, um in der eigenen Seele dieses Licht als 2. Teil der Substanz der göttlichen Mutter zu erschaffen. Für die göttliche Geburt braucht es die Lichtsubstanzen der höheren Ebenen. Es ist dies ein schrittweiser Prozess der Vermehrung des Lichts in der Seele.

Die Erfahrung einer Lichtsubstanz ist gleichzeitig die innere Verschmelzung der Seele mit dem Geist. Diese himmlische Hochzeit, ist nur in dieser Weise möglich. Es ist eine Eigenschaft einer Lichtsubstanz, dass sie gleichzeitig seelisch und geistig ist. Ebenso ist das Wachsein eine Eigenschaft jeder Lichtsubstanz. Deshalb ist die Praxis des Wachseins eine innere Vorbereitung, das Licht der höheren Ebenen erfahren zu können.

Um das Licht der 24 Mysterien und der Kräfte und Mächte des Lichts in der Ebene des Lichts imaginieren zu können, braucht es eine Vorbereitung. Das Licht der höheren Ebenen beginnt jenseits dieses Ortes, wo der Tierkreis endet. Richtig verstanden bedeutet dies, dass man über den Tierkreis, obwohl er die Struktur der niederen Ebenen bildet, einen Zugang in die höheren Ebenen finden kann.

Die Praxis auf dem Weg des Vaters – 3

In der Meditation den Lichtsubstanz näherzukommen ist ein schrittweiser Prozess. Man beginnt damit, die 12 Tierkreiszeichen nicht einzeln zu imaginieren, sondern aufbauend von einem Tierkreiszeichen zum nächsten Tierkreiszeichen. Konkret bedeutet das, dass man zuerst das Tierkreiszeichen Widder imaginiert. Das nächste Tierkreiszeichen Stier wird jedoch nicht im üblichen Sinne imaginiert, sondern als Konsequenz des 1. Tierkreiszeichen verstanden. Dadurch entsteht eine neue Substanz, welche nicht identisch ist mit der Substanz des Tierkreiszeichens Stier. Bildhaft ausgedrückt nimmt man den Widder mit, um das 2. Zeichen imaginieren zu können. Um in das 3. Zeichen imaginieren zu können, braucht es das 1. und das 2. Zeichen. In dieser Weise kann man den gesamten Tierkreis, auch wenn es sich mit Ausnahme des Widders nicht um die Tierkreiszeichen handelt, meditieren. Wichtig ist jedoch, dass man im analogen Vergleich zum Tierkreiszeichen dieses neu entstandene Zeichen gut erkennen und erfahren kann.

Wer dies meditiert hat, es handelt sich hierbei um die 12 Aeonen, hat in sich eine Vorbereitung geschaffen, um mit den Meditationen der 12 Lichtsubstanzen in der Ebene des Lichts beginnen zu können. Auch hier gibt es einen inneren Aufbau. Nun muss man das duale Kraftfeld des Widders in sich selbst als Einheit imaginieren. In diesem Moment gibt es kein außen im Sinne einer willensmäßigen oder triebhaften Bewegung und Aktivität im Sinne des Widders. Der nächste Schritt ist, sich in den Zustand des Wachseins über den Raum des Universums zu begeben. Das ist der 1. Schritt, um den höheren Ebenen näherkommen zu können.

Mit diesen Meditationen beginnt der 3. Teil der Praxis auf dem Weg des Vaters. Dadurch kommt man schrittweise in die Lage, die Tore der 24 Mysterien von innen nach außen in sich imaginieren zu können. Ist dies gelungen, dann öffnet sich dem Meditierenden ein unvorstellbares Reich des Lichts mit einer unendlichen Vielfalt.

Dieser Teil der Praxis auf dem Weg besteht darin, die Mysterien der Ebene des Lichts zu meditieren. Es sind dies die 12 Lichtsubstanzen, die 7 Amen, die 5 Amen, die 3 Amen, die 5 Bäume, die 7 Stimmen, die 9 Wächter, und die Lichtsubstanz des Zwillings. Jede Erfahrung des Lichts vermehrt das Licht in der eigenen Seele für die göttliche Geburt.